Bei der neuen DAK-Gesundheit wird es ab April 2012 keinen Zusatzbeitrag mehr geben. Damit wird sich die Fusion von DAK und BKK Gesundheit für die 6,6 Millionen Mitglieder und Versicherten schon kurz nach dem Zusammenschluss auszahlen. "Die Abschaffung des Zusatzbeitrags wird möglich, weil die Fusion wirtschaftliche Vorteile bringt. Die beiden Kassen bündeln ihr Vertragsmanagement sowie ihre Versorgungsangebote", so Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK.
Die DAK hat in den zurückliegenden Jahren effizientere und schlankere Strukturen geschaffen, betont Herbert Rebscher. "Auch dieser Reorganisationsprozess ist ein Grund dafür, im neuen Jahr den Zusatzbeitrag abschaffen zu können."
Hinzu kommt die ohnehin gute Finanzausstattung des Gesundheitsfonds, die sich laut Schätzerkreis im kommenden Jahr aufgrund der konjunkturellen Lage weiterhin positiv entwickeln wird. Mit den Mitteln, die die neue DAK-Gesundheit aus dem Gesundheitsfonds erhält, wird sie ab April 2012 ohne Zusatzbeitrag wirtschaften können. "Für die Kunden der BKK-Gesundheit, sind dies ebenfalls gute Nachrichten", so Thomas Bodmer, Vorstand der BKK-Gesundheit. "Mit der geplanten Fusion entsteht eine neue, starke und wirtschaftlich gesunde Kasse."
Am 1. Januar 2012 schließen sich die DAK und die größte Betriebskrankenkasse, die BKK Gesundheit, zur DAK-Gesundheit zusammen. Die drittgrößte deutsche Krankenkasse wird ihre Kunden in rund 850 Servicezentren beraten.
Pressemitteilung der DAK
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