Die Direkt Anlage Bank (DAB) ist der erste Partner bei der neuen "Prime Access"--Plattform des US-Investmenthauses Goldman Sachs. Damit wird den Kunden der DAB der elektronische und Realtimezugang zu den Weltbörsen offen stehen, wo sie internationale Börsenaufträge platzieren können.
Interessant dürfte vor allem die Möglichkeit sein, "ausgewählte Neuemissionen", bei denen Goldman Sachs in der Konsortialführung sitzt, zeichnen zu können. Dank der Kooperationen unter anderem mit Goldman Sachs hätten DAB-Kunden beim Thema Neuemissionen künftig Zugang zu "rund 50% der 200 erwarteten Börsengängen im kommenden Jahr", wie DAB-Chef Matthias Kröner im Handelsblatt mitteilte. Auch die Zusammenarbeit des Direktbrokers mit Equinet und dem Mutterhaus HypoVereinsbank zielt auf den besseren Zugang zu Neuemissionen ab.
Laut Kröner können Kunden auch auf günstigere Transaktionskosten hoffen. Zwar nannte er keine konkreten Zahlen, kündigte aber an, es gebe ein "äußerst attraktives Pricing" für den Handel über die neue Plattform. Das Handelsblatt wertet den Schritt der DAB vor allem als Antwort auf diverse Initiativen in der Vergangenheit. So wollte der Discount-Broker Consors den wichtigsten Skontoführer der Berliner Börse, die Berliner Effektengesellschaft, übernehmen, um eine "Leitbörse für Privatanleger" zu initiieren.
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Tagesgeld | 2,55% |
| 2 | Bank of Scotland | Tagesgeld | 2,40% |
| 3 | 1822direkt | ZinsCash (Standardzins) | 2,30% |
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