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10.09.2010

Commerzbank: Gemeinsamer Marktauftritt erfolgreich umgesetzt

Zwei Jahre nach der Ankündigung der Dresdner Bank-Übernahme hat die Commerzbank ihren neuen gemeinsamen Marktauftritt erfolgreich umgesetzt. Die Integration ist damit weniger als 18 Monate nach der Verschmelzung in weiten Teilen abgeschlossen. Alle Segmente arbeiten seit Beginn des zweiten Halbjahres 2010 in der neuen integrierten Organisationsstruktur. Im Segment Corporates & Markets, dem kundenorientierten Investmentbanking, ist dies sogar schon seit Anfang des Jahres der Fall. Damit haben auch alle Führungskräfte und Mitarbeiter ihre Funktionen in der neuen Bank übernommen.

Viele Integrationsziele wurden schneller erreicht als geplant. Rund 1.600 Filialen und andere Gebäude, darunter mehr als 700 Standorte der ehemaligen Dresdner Bank, tragen nun das neue Markenzeichen und schon seit Mitte Juni können alle Kunden in allen Filialen der Bank Basisdienstleistungen wie Einzahlungen oder Überweisungen in Anspruch nehmen. Die Synergien werden sich Ende des Jahres bereits auf gut 1,1 Milliarden Euro belaufen. Das übertrifft die ursprünglichen Erwartungen um 10%. Insgesamt werden wie angekündigt Synergien in Höhe von 2,4 Milliarden Euro realisiert. Sie werden ab 2013 in vollem Umfang wirksam.

"Wir arbeiten unsere Aufgaben Schritt für Schritt ab und liegen dabei weiterhin gut im Plan. Für unsere Kunden ist die neue gemeinsame Bank bereits Wirklichkeit", sagte Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, bei der Handelsblatt-Jahrestagung 'Banken im Umbruch'. Laut einer aktuellen Umfrage von TNS Infratest ist die Zustimmung der Kunden zur neuen Commerzbank nach wie vor hoch. Neun von zehn Kunden sagen, der Zusammenschluss sei für sie persönlich positiv oder neutral.

"Im August haben wir mit der größten Software-Inbetriebnahme in der Commerzbank-Geschichte einen wichtigen Meilenstein für die Zusammenführung der IT-Systeme termingerecht erreicht. Wir haben damit die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, das Geschäft der ehemaligen Dresdner Bank und die Daten ihrer Kunden in die Systeme der Commerzbank zu übertragen und dort zu verarbeiten", sagte Frank Annuscheit, im Vorstand der Commerzbank für den Bereich Services verantwortlich. "Wir haben dazu die Kapazitäten der Systeme deutlich erhöht und sie fit für die Zukunft gemacht. Wie geplant wollen wir die IT-Integration im zweiten Quartal 2011 abschließen." Die Kunden der ehemaligen Dresdner Bank behalten dabei im Inland grundsätzlich ihre gewohnten Kontonummern und Bankleitzahlen.

"Wir kommen mit der Integration in allen Bereichen gut voran. Ob jemand aus der ehemals 'grünen' oder der 'gelben' Welt kommt, spielt in der täglichen Zusammenarbeit schon lange keine Rolle mehr. Unsere Mitarbeiter erleben den Integrationsprozess als transparent und fair. Das bestätigen uns interne Umfragen immer wieder", sagte Ulrich Sieber, im Vorstand der Commerzbank für Personal und Integration verantwortlich.

Pressemitteilung der Commerzbank AG

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