Die Privatkunden AG & Co. KGaA hat im vergangenen Jahr ein Wachstum im wettbewerbsintensiven Geschäft mit en verzeichnet und in den strategischen Ausbau ihrer Geschäftsbereiche investiert. Die Kundenzahl konnte das Institut um netto 200.000 erhöhen. Das Betriebsergebnis vor Steuern und Risikovorsorge lag bei 1,05 Mrd. Euro, ein Rückgang um 7,9 % bedingt durch die strategischen Investitionen. Der Vorsteuergewinn (nach Risikovorsorge) betrug im vergangenen Jahr 619 Mio. Euro nach 712 Mio. Euro im Vorjahr. Das Jahr 2005 beinhaltete einen außerordentlichen Gewinn von 55 Mio. Euro aus dem Verkauf des akzeptanz-Geschäfts. Der Gewinn nach Steuern blieb 2006 mit 432 Mio. Euro praktisch unverändert nach 434 Mio. Euro im Vorjahr.
"2006 hat die weiterhin ein klares Bekenntnis zu ihren strategischen Prioritäten gezeigt: der Erweiterung unseres Geschäftsmodells und dem Ausbau der Angebote für unsere Kunden", sagt Vorstandsvorsitzende Sue Harnett: "Wir haben in unser Geschäft investiert, durch die Erweiterung und Umgestaltung von Filialen, Technologie-Entwicklung, Vertriebsmitarbeiter, Produktentwicklung, verstärktes Marketing und attraktive Angebote." Das Institut hat 2006 acht neue Standorte eröffnet sowie 34 Filialen renoviert oder in größere Räumlichkeiten verlegt. Die Bank hat darüber hinaus in neue Technologie für die Vertriebsmitarbeiter investiert. "Was unsere Produkte betrifft, sind unsere Angebote sehr wettbewerbsfähig und innovativ. Wir haben zudem ein starkes Angebot in der Vermögensberatung, das unsere Kunden attraktiv finden", sagt Harnett. Die Cost-Income-Ratio der bleibt die beste in der Branche mit 46 % im Jahr 2006 (43 % im Vorjahr).
Im vergangenen Jahr hat die netto 200.000 Kunden gewonnen, insgesamt sind es nun 3,2 Millionen. "Wir beschränken uns bewusst nicht nur auf die Neukundengewinnung. Wir wollen auch sicherstellen, dass die Kunden, die wir haben, zufrieden sind und bei uns bleiben", sagt Harnett. "Unser wichtigster Indikator für Fortschritt ist, dass wir unsere Kunden zufrieden stellen. Unser starkes Wachstum der Nettokundenzahl belegt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden weiterhin auf nachhaltige Kundenbindung als Grundlage für unser Wachstum fokussieren: Mit der Einführung von attraktiven Angeboten und einem klaren Fokus auf Beratung und Service wollen wir dieses Ziel erreichen", sagt Harnett. Im vergangenen Jahr wurde die von Handelsblatt, Universität St. Gallen und Steria Mummert Consulting bereits als kundenorientierteste Bank in Deutschland ausgezeichnet.
Marktführerschaft im Kreditgeschäft weiter ausgebaut
In ihrem größten Geschäftsfeld ist die 2006 gewachsen: In einem sehr wettbewerbsintensiven Markt legte das Volumen der e um 4,1 % auf 8,70 Mrd. Euro zu - während der Markt stagnierte. Die Kundenforderungen (sämtliche an Kunden) stiegen auf über 10 Mrd. Euro. Die bleibt im geschäft klar Marktführer, ihr Marktanteil erhöhte sich von 6,4 % auf 6,7 % (Quelle für Marktvolumen: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank). Eine verbesserte Qualität des Kreditportfolios führte zu einer Verringerung der Risikovorsorge von 483 auf 432 Mio. Euro (-10,6 %) im Jahr 2006. "Wir sind ein verantwortungsvoller Kreditgeber", sagt Harnett.
Der Zinsüberschuss betrug im vergangenen Jahr 1,16 Mrd. Euro, ein Rückgang von 4,13 %. Der Rückgang ist auf die attraktiven Guthaben-Zinssätze für die Kunden zurückzuführen.
Wachstum in der Vermögensberatung
In der Vermögensberatung ist die weiter gewachsen. Die Kundenzahl des Anfang 2006 gestarteten Dienstleistungs-Angebots Citigold stieg im vergangenen Jahr an: "Bis 2010 wollen wir rund 300.000 Citigold-Kunden haben. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg", sagt Harnett. Mit Citigold bietet die Kunden mit einem Guthaben ab 75.000 Euro eine Qualität an Service und Beratung, wie sie bei anderen Instituten erst ab 250.000 Euro erhältlich ist.
Zum Jahreswechsel hat die für das kostenlose CitiBest die Zinsen auf 3,25 % p.a. erhöht. Die bietet bereits seit 1998 ein kostenfreies Konto an. "Die war bei der Einführung von kostenlosen Girokonten dem Wettbewerb viele Jahre voraus. Nun geben wir mit unserem Free Cash Service ein weiteres Beispiel. Mit diesem beliebten neuen Feature können unsere Kunden per Kreditkarte weltweit kostenlos Bargeld abheben. Die hohen Gebühren für das Abheben, zwischen vier und fünf Euro an fremden Automaten, ärgern die Kunden schon lange - zu recht", sagt Harnett. Die hat seit dem Start im November 2006 bereits 75.000 Neukunden über diesen Service gewonnen. Durch die attraktive Verzinsung hat sich das Volumen der Festgeldeinlagen im vergangenen Jahr mehr als vervierfacht, es beträgt nun mehr als 3,2 Mrd. Euro. Bei den Festgeldzinsen hat die zudem jüngst nachgelegt: Mitte März erhöhte sie die Zinsen für Festgelder ab einem Jahr auf 3,8 % p.a. Die hohen Festgeldzinsen trugen maßgeblich zum Rückgang der Einlagen auf Girokonten im Laufe des Jahres 2006 bei.
Im Jahr 2006 verzeichnete die ein zweistelliges Wachstum im Wertpapier-Geschäft: Die Provisionserträge aus Wertpapieren betrugen 148 Mio. Euro, ein Zuwachs um 25,4% von 118 Mio. Euro im Jahr 2005. Im Versicherungsgeschäft betrugen die Provisionserträge 344 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss lag mit 620 Mio. Euro ungefähr auf Vorjahresniveau.
Die wird in zwei Wochen mit einem überarbeiteten Online-Auftritt starten. Insbesondere im Investment-Bereich werden die Kunden von vielen neuen Funktionalitäten profitieren.
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Pressemitteilung der
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