Startseite > Bausparen > Tipps > Bestattungskosten: Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?
Startseite > Arbeitslosengeld II > Tipps > Bestattungskosten: Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?
22.09.2009

Bestattungskosten: Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Bestattungskosten: Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll? Nichts ist umsonst und selbst der Tod kostet nicht nur das Leben, sondern auch eine Menge Geld. Gerade ältere Leute wollen sichergehen, dass sie einmal würdevoll bestattet werden. Sterbegeldversicherungen sind eine Möglichkeit, den letzten Weg zu finanzieren. Doch es gibt günstigere Alternativen.

 

Eine Bestattung finanzieren

(awe) Je nach Art eines Begräbnisses entstehen unterschiedliche Kosten. Für eine herkömmliche Erdbestattung fallen neben den Kosten für den Sarg, den Grabstein, den Blumenschmuck, das Begräbnis an sich und ein anschließendes Zusammentreffen der Trauernden auch noch Gebühren an, die an die Gemeinde zu entrichten sind - beispielsweise für die Grabstätte oder die Pflege des Grabes. So kommen je nach Ausstattung und Umfang schnell einige Tausend Euro zusammen, mit mindestens 5.000 Euro ist zu rechnen.

Wer zahlt? Laut Gesetz sind die nächsten Angehörigen verpflichtet, die Kosten für das Begräbnis zu übernehmen. Und selbst wenn das Erbe ausgeschlagen wird oder wenn es keinen verwertbaren Nachlass gibt, müssen die Angehörigen für die Bestattung aufkommen - auch aus eigener Tasche.

Bis vor wenigen Jahren gab es noch ein Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen, diese Zahlung von rund 500 Euro wurde jedoch zum Januar 2004 aus dem gesetzlichen Leistungskatalog gestrichen.

Finanzielle Hilfe für Hinterbliebene

Auch ohne das Sterbegeld der Krankenkassen bleiben den Hinterbliebenen noch einige Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung: Verheiratete können in den ersten drei Monaten nach dem Tod des Ehepartners auf Antrag die volle Rente des Verstorbenen erhalten, bevor diese im vierten Monat auf die Höhe der regulären Witwen- oder Witwerrente gekürzt wird. ("Sterbevierteljahr")

Hinterbliebene von Angehörigen des öffentlichen Dienstes erhalten nach deren Tod eine Zahlung von bis zu drei Monatsgehältern. Auch aus der gesetzlichen oder einer privaten Unfallversicherung können Leistungen bei Tod durch Unfall bezogen werden.

Haben die Verwandten des Verstorbenen jedoch keine finanziellen Mittel oder sind sie Hartz IV-Empfänger, bleibt als letzte Möglichkeit das Sozialamt. Hier können die Hinterbliebenen innerhalb einer festen Frist eine Bestattungskostenbeihilfe beantragen. In Paragraph 74 des zwölften Sozialgesetzbuches (SGB XII) ist geregelt, dass "die erforderlichen Kosten einer Bestattung übernommen (werden), soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen." Es werden jedoch nur die Kosten für eine einfache Bestattung ohne Feier und Sonderwünsche übernommen.

Für alle, die sichergehen wollen, dass die eigene Bestattung nicht zum Spartarif ausgerichtet wird oder die ihren Angehörigen nicht auf der Tasche liegen wollen, haben viele Versicherungen die so genannte Sterbegeldversicherung im Angebot.

Mehr zu den Vor- und Nachteilen der Sterbegeldversicherung lesen Sie auf der folgenden Seite.

Empfehlung - Bausparen

# Anbieter Produkt Zinssatz
1 ALTE LEIPZIGER easy_plus 4,00%
2 HUK-COBURG-Bausparkasse Tarif Option 3,50%
3 Aachener Bausparkasse N1 Renditesparer 4,00%

Bausparen vergleichen!

Endspurt Bausparen: Jetzt aber schnell

Endspurt Bausparen:Jetzt aber schnell Bausparen ist eine solide Möglichkeit, sein Geld zinsgünstig anzulegen. Gleichzeitig kann man mit staatlichen Zulagen und Prämien die Rendite erhöhen. Doch um sich Zinsen ... weiter

Bausparen lohnt besonders für junge Sparer

Bausparen lohnt besonders für junge Sparer Bausparen liegt immer noch im Trend. Es locken vergleichsweise hohe Renditen. Gleichzeitig können Bausparer die staatliche Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage erhalten. ... weiter

Produkttests

Test: Die Kreditkarte der Volkswagen Bank
Eine Kreditkarte mit Rabatt, Bonus und Guthabenzins? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Aber warum nicht? Die Kreditkarte der Volkswagen Bank bietet ihren Kunden dieses und noch mehr. Wir haben die Visa Card der VW Bank für Sie getestet. Ob dieses Angebot hält, was es verspricht, lesen Sie in unserem Produkttest. mehr...

Test: Der Onlinekredit der TARGOBANK
Die TARGOBANK hat das Zinsmodell für ihren Onlinekredit umgestellt. Statt den Kreditzins von der Bonität des Antragsstellers abhängig zu machen, werden nun bonitätsunabhängige Konditionen angeboten. Dieser Festzins ist unabhängig von der gewünschten Kredithöhe. Ob sich das neue Angebot der TARGOBANK lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest. mehr...

Test: Das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland
Die Bank of Scotland bietet Sparern aktuell 2,2 Prozent Zinsen und ein so genanntes Garantiepaket für ihr Tagesgeldkonto. Wer schnell abschließt, kann auch noch ein Startguthaben kassieren. Was steckt hinter diesem Produkt der Bank of Scotland? Wir haben das Konto für Sie getestet. mehr...

Test: Das Tagesgeldkonto GE Capital Direkt
Mitte Juli 2010 startete das neue Tagesgeldkonto GE Capital Direkt. Es ist das einzige Produkt der GE Capital Bank für Privatkunden. Was hinter dem neuen Online-Tagesgeldkonto steckt, erfahren Sie in unserem Test. mehr...

Test: Visa Direkt Card der ING DiBa mit Sofortbonus
Eine Visa Karte, die nichts kostet? Und der Kunde bekommt noch Geld zurück, wenn er mit der Karte einkauft? Das ist doch eine gute Sache. Wir haben uns die Visa Direkt Card der ING DiBa einmal genauer angesehen. Mehr dazu in diesem Produkttest. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.