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08.08.2000

Beschädigte Geldscheine umtauschen

Wer Papiergeld beim Waschen in der Hosentasche vergisst, muss sich um Ersatz kümmern.

Münzen und Banknoten im Wert von 16,2 Millionen Mark sind im vergangenen Jahr in Deutschland zerrissen, angebrannt, verfärbt oder in vergessenen Sparstrümpfen vermodert. Doch die beschädigten Scheine sind nicht zwangsläufig wertlos. Die Deutsche Bundesbank ersetzt das Geld in der Regel schnell und kostenlos. Wer vom Hunderter allerdings nur noch das Wasserzeichen vorweisen kann, wird es schwer haben: mindestens die Hälfte des Scheins sollte noch vorhanden sein, andernfalls muss man nachweisen, dass der Rest der Note vernichtet wurde.

In harmlosen Fällen hilft oft schon die Hausbank. Wenn die Banknote nur leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, etwa durch versehentliches Waschen, wird sie gegen eine makellose eingetauscht. Bei stärkeren Beschädigungen muss man sich an die Landeszentralbanken wenden. Selbst wenn die Barschaft einem Brand zum Opfer gefallen ist, gibt es noch Hilfe: Im Direktorium der Bundesbank sitzt ein 20-köpfiges Spezialistenteam, das dank langjähriger Erfahrung und modernster Technik anhand kümmerlicher Banknotenreste, ja sogar eines Aschehäufchens, feststellen kann, um wie viel Geld es sich handelt, und ob es echt ist.

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