Die , größte BKK im Bergischen Land, geht mit dem überaus günstigen Beitragssatz in Höhe von 13,4 % ins neue Jahr. Dies hat der Verwaltungsrat anlässlich seiner Sitzung Anfang Dezember beschlossen.
Man werde und wolle sich nicht an die mittlerweile doch mehr als suspekt erscheinenden Beitragssatzdiskussionen der Politiker und einiger Kassenmanager beteiligen, so Friedhelm Perrevoort, Vorstand der . "Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren", weiß der Volksmund. An diese Spruchweisheit fühlt man sich beim Streit zwischen den und der Sozialministerin Ulla Schmidt um Beitragssenkungen erinnert.
Zwar hat die informelle große Koalition der Gesundheitspolitiker ein Gesetz beschlossen, welches die nominell um zehn Milliarden Euro entlastet, und festgeschrieben, dass sieben Milliarden davon als Beitragssenkungen an die Versicherten zurückgegeben werden müssen. Doch die Realität ist leider so, dass die Kassen durch die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit viel größere Einnahmelöcher haben, als die Politik wahrhaben wollte.
Außerdem bescheren ihnen die Notgesetze bei den Renten schon jetzt absehbar weitere Verluste. Die Kassen sind also nicht bockig oder kundenunfreundlich, wenn sie ihre Beiträge nicht senken. Sie müssen so handeln, wenn sie für ihre Kranken zahlungsfähig bleiben wollen. Die Politik hat in der Vergangenheit immer wieder versucht, die Bürger für dumm zu verkaufen. Keine einzige Prognose der letzten Jahre hat gestimmt. Stets aufs Neue versuchten die Gesundheitspolitiker, oder die, die sich dafür halten, neue Prognosen zu beschönigen oder abzuwiegeln.
Bisher ist die Politik aber jedes Mal von der Realität überrollt worden, warum sollte das dieses Mal anders sein, so Friedhelm Perrevoort in seinen Ausführungen vor dem Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat hat weiter beschlossen, dass die für ihre 60.000 Versicherten ab Beginn des Jahres 2004 sog. Bonusmodelle einführen wird, wobei die Versicherten zwischen Sachprämien und Beitragsrückerstattungen wählen können.
Boni gibt es z. B für alle gesetzlich vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen und -programme, sowie für die Erlangung des Sportabzeichens, der Teilnahme an der Blutspende und der Einschreibung in die Brustkrebs und Diabetes-Programme.
Gesundheitsbewusste Kurse werden ebenfalls bezuschusst. Abschließend teilte Friedhelm Perrevoort noch mit, dass die in Kürze mit einem Anbieter aus dem Bereich der privaten lukrative und leistungsstarke Ergänzungsversicherungen anbieten werde, um so den Rundum-Service der BKK noch weiter auszubauen.
Pressemitteilung der
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