Startseite > Krankenkassen > News > Bayerische Beamtenkrankenkasse: Private Krankenversicherungen bilden Altersrückstellung
Startseite > Krankenversicherung > News > Bayerische Beamtenkrankenkasse: Private Krankenversicherungen bilden Altersrückstellung
02.10.2008

Bayerische Beamtenkrankenkasse: Private Krankenversicherungen bilden Altersrückstellung

Auch nach der Gesundheitsreform bleibt die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung unverändert: Die Beiträge werden im Umlageverfahren erhoben, Rückstellungen für die Zukunft nicht gebildet.

Anders die private Krankenversicherung: "Die Altersrückstellungen aller Unternehmen im Markt liegen heute bereits bei über 120 Milliarden Euro", sagt Manuela Kiechle, Vorstandsmitglied der privaten Krankenversicherer der Versicherungskammer Bayern (Bayerische Beamtenkrankenkasse AG und Union Krankenversicherung AG).

Die private Krankenversicherung sei darum besser auf die demographischen Herausforderungen der kommenden Jahre eingestellt: Im Umlageverfahren der gesetzlichen Krankenversicherung werden die einbezahlten Beiträge aller Versicherten sofort verbraucht, um die erbrachten Leistungen zu finanzieren.

Doch die demographische Entwicklung gefährdet dieses System: Denn in Zukunft stehen immer weniger Einzahlern immer mehr Rentner gegenüber. Bereits in zwanzig Jahren werden mehr Menschen zwischen 60 und 80 Jahre alt sein als zwischen 20 und 40.

"Das belastet die gesetzliche Krankenversicherung gleich doppelt", betont Manuela Kiechle. Auf der einen Seite gebe es deutlich weniger Beitragszahler, auf der anderen Seite seien die Gesundheitsausgaben bei einem 60-Jährigen im Vergleich zu denen eines 20-Jährigen im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch.

Ein Anstieg der Ausgaben bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen sei daher unvermeidbar. Für Manuela Kiechle gibt es nur zwei Auswege aus dieser Situation für die gesetzliche Krankenkasse:

"Um das Leistungsniveau zu halten, müssten die Beiträge entsprechend erhöht - oder bei konstanten Beiträgen die gesetzlichen Leistungen eingeschränkt werden."

Nur privat Versicherte bauen Altersrückstellungen auf

Anders ist die Situation in der privaten Krankenversicherung: "Privat Versicherte bauen von Beginn über ihre Beiträge eine Altersrückstellung auf, die zur Beitragsentlastung im Alter führt", unterstreicht Manuela Kiechle.

Ein privat Versicherter zahle in jungen Jahren einen höheren Beitrag, als für seine Altersstufe nötig wäre - diese Mittel werden in der Altersrückstellung angesammelt und auch verzinst.

Im Alter werden diese Rückstellungen aufgelöst, um den Beitrag im Vergleich zu den tatsächlich verursachten Kosten günstiger zu halten.

Wer also auf kalkulierbare Beiträge im Alter vertrauen will und später nicht auf Gesundheitsleistungen verzichten möchte, sollte daher noch 2008 in die private Krankenversicherung wechseln, empfehlen die beiden Krankenversicherer der Versicherungskammer Bayern.

"Sie ermöglicht hochwertige medizinische Leistungen und gewährt dem Kunden lebenslang den Versicherungsschutz, für den er sich beim Abschluss seines Vertrages entschieden hat", sagt Manuela Kiechle.

Pressemitteilung Bayerischen Beamtenkrankenkasse

Empfehlung - Tagesgeld

# Anbieter Produkt Zinssatz
1 MoneYou Tagesgeld 2,55%
2 Bank of Scotland Tagesgeld 2,40%
3 1822direkt ZinsCash (Standardzins) 2,30%

Tagesgeld vergleichen!

Kostenlose Vorsorge für gesetzlich Versicherte

Je früher eine bösartige Krankheit entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Doch oft macht sich eine Krankheit für den Patienten selbst erst sehr spät bemerkbar - etwa w ... weiter

Versicherungen für den Start ins Berufsleben

Das neue Ausbildungsjahr hat in vielen Betrieben begonnen, in anderen fängt es zum September an. Auch angehende Studenten starten in einigen Wochen ins Wintersemester. Doch der "Ernst ... weiter

Produkttests

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...

Im Test: Das Tagesgeldkonto der Targobank
Die Bäume blühen, die Zinsen steigen. Ist das der Frühling oder das Ende der Sparerkrise? Vielleicht beides. Einige Tagesgeldanbieter schrauben ihre Zinsen sachte nach oben. Zum Beispiel die Targobank. Wir haben uns das Tagesgeldangebot der Targobank einmal genauer angesehen. Unsere Erkenntnisse lesen Sie hier. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.