Startseite > Investmentfonds > News > ARAG warnt vor Überweisung als Gutschrift-Masche
Startseite > Euro > News > ARAG warnt vor Überweisung als Gutschrift-Masche
08.03.2010

ARAG warnt vor Überweisung als Gutschrift-Masche

Unser gesamter Geldverkehr wird mittlerweile größtenteils elektronisch abgewickelt. Die vollelektronischen Verfahren haben viele Vorteile, wie z.B. die Beschleunigung des Geldflusses, bergen aber auch Risiken. Die regelmäßige Kontrolle des eigenen Kontos wird im Alltag nämlich oft vernachlässigt. Genau diese Unachtsamkeit machen sich Betrüger bei einer neuerdings auftretenden Masche zunutze, warnen jetzt ARAG Experten.

Dabei werden zunächst Überweisungen mit geringen Cent-Beträgen an beliebige Konten getätigt. Verwendet werden von den Tätern die bekannten Bankleitzahlen, die Kontonummern werden frei erfunden, ebenso die Namen der Kontoinhaber. Kommt nach der Überweisung keine Rückmeldung der Bank, dass das bei der Überweisung angegebene Empfängerkonto nicht existiert, wird in einem zweiten Schritt eine Abbuchung zu Lasten des ausfindig gemachten Kontos durchgeführt. Die Täter bedienen sich dazu ganz einfach des Lastschriftverfahrens. Die einzelnen Beträge die abgebucht werden, sind nicht zu hoch, damit sie dem geschädigten Bankkunden möglichst nicht sofort bei der Durchsicht der Kontoauszüge auffallen.

Möglich ist dieses raffinierte Vorgehen wegen der Unachtsamkeit der Kontoinhaber, aber auch wegen der Schwächen im System des elektronischen Geldflusses, so die ARAG Experten. Eine im Herbst 2009 in Kraft getretene Gesetzesänderung zur Beschleunigung des Überweisungsverkehrs in Europa erleichtert das Vorgehen der Betrüger ganz erheblich. Denn nun müssen Banken bei einer Überweisung nicht mehr prüfen, ob die angegebene Kontonummer zu dem Namen auf dem Überweisungsträger passt. Das führt dazu, dass es relativ leicht ist, mittels Verwendung fiktiver Bankdaten real vorhandene Kontoverbindungen aufzuspüren. Bei der anschließend eingereichten Lastschrift reicht es aus, dass die Täter die Berechtigung zur Abbuchung behaupten. Ob diese tatsächlich auch vom Kontoinhaber erteilt wurde, wird von der Bank nicht geprüft.

Grundsätzlich sollten alle Kontoinhaber die Bewegungen auf ihren Konten in regelmäßigen Abständen kontrollieren, raten ARAG Experten. Findet sich auf dem Konto eine unerklärliche Gutschrift in geringer Höhe, sollte umgehend die Bank informiert werden. Erst recht sollte man sich bei einer bereits getätigten unberechtigten Abbuchung mit der Bank in Verbindung setzen. Als Kontoinhaber kann man Lastschriften in der Regel innerhalb eines Zeitraumes von sechs Wochen ab dem Zeitpunkt der Abbuchung widerrufen. In einigen gemeldeten Fällen wurde auf dem Überweisungsschein eine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Allerdings sollte in einem solchen Fall von Anrufen absehen werden, da es sich oft um kostenpflichtige Sonderrufnummern handelt. Liegen berechtigte Hinweise auf einen Betrugsversuch vor, empfehlen die ARAG Experten auch zu einer Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft, um die Hintermänner zu ermitteln und ihnen so das Handwerk zu legen.

(Pressemitteilung ARAG)

Empfehlung - Tagesgeld

# Anbieter Produkt Zinssatz
1 MoneYou Tagesgeld 2,75%
2 Barclays Bank LeitzinsPlus 2,75%
3 VTB Direktbank Tagesgeld 2,70%

Tagesgeld vergleichen!

Steuererklärung für 2010: Rentner in der Pflicht?

Rentner: Steuererklärung 2009 Muss jeder Rentner eine Steuererklärung für 2010 abgeben? Welche Freibeträge können Rentner nutzen? Und welche Steuerformulare müssen Rentner ausfüllen? Die Antworten auf die wichtig ... weiter

Bausparen lohnt sich immer - auch in letzter Minute

Bausparen ist eine solide Möglichkeit, sein Geld zinsgünstig anzulegen. Gleichzeitig kann man mit staatlichen Zulagen und Prämien die Rendite erhöhen. Doch um sich Zinsen und Zulagen für ... weiter

Produkttests

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...

Im Test: Das Tagesgeldkonto der Targobank
Die Bäume blühen, die Zinsen steigen. Ist das der Frühling oder das Ende der Sparerkrise? Vielleicht beides. Einige Tagesgeldanbieter schrauben ihre Zinsen sachte nach oben. Zum Beispiel die Targobank. Wir haben uns das Tagesgeldangebot der Targobank einmal genauer angesehen. Unsere Erkenntnisse lesen Sie hier. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.