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02.06.2009

Allianz ProzessFinanz unterstützt Unternehmen in der Insolvenz

In einem Insolvenzverfahren kann es um viel Geld gehen, besonders dann, wenn die insolvente Gesellschaft noch hohe Ansprüche gegen Dritte hat oder der Insolvenzverwalter feststellt, dass vor der Insolvenzanmeldung noch große Vermögenswerte aus dem Unternehmen gezogen wurden.

Im Falle einer Insolvenz ist das Unternehmen in der Regel bereits in einem Liquiditätsengpass und nicht mehr in der Lage die notwendigen Gerichts- und Anwaltskosten vorzufinanzieren. "So grotesk es klingen mag, aber die säumigen Schuldner profitieren dann auch noch von der Situation", erklärt Arndt Eversberg, Geschäftsführer der Allianz ProzessFinanz GmbH, vor der Presse in München. "Dies muss aber nicht zwingend sein. Eine mögliche Lösung kann die Prozessfinanzierung bieten."

Immer mehr Anfragen von Insolvenzverwaltern "Wir prüfen bei der Allianz ProzessFinanz kostenlos, ob der jeweilige Fall für eine Prozessfinanzierung geeignet ist", so Arndt Eversberg weiter. Voraussetzung ist ein Mindeststreitwert von 100.000 Euro und überwiegende Erfolgsaussichten sowie die Bonität des Gegners. Bei bis zu 35.000 (im Vorjahr gut 29.000) erwarteten Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2009 gehen auch bei der Allianz ProzessFinanz immer mehr Anfragen von Insolvenzverwaltern ein.

Hintergrund hierfür ist die restriktive Haltung der Gerichte bei der Gewährung von staatlicher Prozesskostenhilfe. "Nach geltender Rechtslage darf ein Gericht Prozesskostenhilfe nur dann bewilligen, wenn den Gläubigern des insolventen Unternehmens die Finanzierung eines Gerichtsprozesses nicht zumutbar ist. Dies ist aber der Regelfall, denn diese Gruppierung profitiert gerade von einer erfolgreichen Klage. Allerdings sind die Gläubiger selten bereit, die Prozesse selbst zu finanzieren und dann kommt die Prozessfinanzierung ins Spiel," erläutert Max Klessinger, Syndicusanwalt der Allianz ProzessFinanz und Experte für Insolvenzrecht.

Über die Allianz ProzessFinanz GmbH Die Allianz ProzessFinanz GmbH (www.allianz-profi.com) finanziert Prozesse von privaten und gewerblichen Kunden, die berechtigte Ansprüche gegen zahlungsunwillige Gegner haben, sie aber aufgrund von Kostenrisiken oder Liquiditätsproblemen nicht durchsetzen können. Bei Vorliegen überwiegender Erfolgsaussichten der gerichtlichen Anspruchsdurchsetzung und ausreichender Bonität des Gegners übernimmt das 2002 gegründete Unternehmen die Vorfinanzierung und das gesamte Kostenrisiko des Rechtstreits gegen eine prozentuale Beteiligung am Verfahrenserlös. Aktuell finanziert die Allianz Prozess Finanz GmbH national und international Prozesse in Höhe von ca. 400 Mio. Euro mit einer Erfolgsquote von über 80 Prozent. Ebenso finanziert das Unternehmen aber auch vorgerichtliche Verhandlungen, Schiedsgerichte sowie Mediationen, die unter anderem durch eine niedrigere Erfolgsbeteiligung besonders gefördert werden.

Pressemitteilung der Allianz Deutschland AG

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