Startseite > Redaktion
19.08.2009

ADAC: Aktionsprogramm gegen Staus gefordert

Für die Verkehrspolitik der Großen Koalition in den vergangenen vier Jahren hat ADAC-Präsident Peter Meyer nur ein Merkmal parat: Stillstand. "Die Straßeninfrastruktur ist stehend k.o.", so Meyer.

"Der Stau ist ein Alltagsproblem, das die gesamte Wirtschaft lähmt." Nach Zählungen des ADAC gab es im vergangenen Jahr 130 000 Staumeldungen auf deutschen Autobahnen, zwei Drittel davon aufgrund hohen Verkehrsaufkommens. Dies belegt nach Ansicht des ADAC das ganze Ausmaß der Fehlentwicklung. "Die Bundesregierung hat es verschlafen, die Kapazitäten der Fernstraßen dem steigenden Bedarf anzupassen", so der ADAC-Präsident vor Journalisten in Berlin. Die für die Fernstraßeninfrastruktur bereit gestellten finanziellen Mittel sind nach Erkenntnissen des Münchner Automobilclubs über Jahre hinweg zu niedrig angesetzt. Und auch die steigenden Einnahmen aus der Lkw-Maut sind - anders als versprochen - nie bei der Straße angekommen.? Eine "Blamage ersten Ranges" war für? Meyer die Kürzung der Pendlerpauschale, die vom Bundesverfassungsgericht schließlich wieder rückgängig gemacht wurde. Hier muss die künftige Bundesregierung nach Ansicht des ADAC besser planen und seriöser handeln und nicht nur Versprechungen abgeben, sondern die drängendsten Probleme energisch anpacken. Um die Bundesfernstraßen bedarfsgerecht ausbauen und erhalten zu können, fordert der ADAC jährliche Investitionen in Höhe von sieben Milliarden Euro. "Nur mit einem gezielten Aktionsprogramm können Engpässe auf den Hauptverkehrsadern beseitigt und damit Staus vermieden werden", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. "Bis 2015 müssen 1 000 Kilometer Autobahn zusätzlich ausgebaut werden, um den künftigen Verkehr bewältigen zu können." Jeder siebte Arbeitsplatz hängt laut ADAC vom Straßenverkehr ab, knapp ein Viertel aller Steuereinnahmen gehen daraus hervor. Deswegen muss in der Diskussion um Ausbau und Finanzierung des Straßenverkehrs dessen Nutzen stärker berücksichtigt werden. Allen Überlegungen, eine Pkw-Maut einzuführen, erteilt der ADAC eine klare Absage. Über Steuern und Abgaben zahlen die Autofahrer bereits pro Jahr 53 Milliarden Euro an den Fiskus. Dem gegenüber wurden seit 2001 im Schnitt lediglich rund fünf Milliarden Euro in die Fernstraßen investiert. "Wer dieses Thema aufgreift, muss mit dem entschiedenen Widerstand des ADAC rechnen", so Peter Meyer. "Wir werden alles tun, um zu verhindern, dass die deutschen Autofahrer für ihre Straßen zweimal zur Kasse gebeten werden."

(Pressemitteilung ADAC)

Die Mietkaution richtig anlegen

mietkautionNeben der Vorfreude auf die neue Wohnung bringt ein Umzug vor allem eines mit sich: Kosten. Denn für Renovierungen, Möbel und Maklerprovision hat man oft schon ein paar hundert oder a ... weiter

Steuererklärung für 2011 - Das ist neu

Für die Steuererklärung für 2011 gibt es einige Änderungen zu beachten. So können Arbeitnehmer beispielsweise in ihrer nächsten Steuererklärung einen Werbungskosten-Pauschbetrag von 1. ... weiter

Produkttests

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...

Im Test: Das Tagesgeldkonto der Targobank
Die Bäume blühen, die Zinsen steigen. Ist das der Frühling oder das Ende der Sparerkrise? Vielleicht beides. Einige Tagesgeldanbieter schrauben ihre Zinsen sachte nach oben. Zum Beispiel die Targobank. Wir haben uns das Tagesgeldangebot der Targobank einmal genauer angesehen. Unsere Erkenntnisse lesen Sie hier. mehr...

Finanz-Newsletter

Melden Sie sich für den Gratis-Newsletter von forium an!

Ich habe die AGB und Datenschutzerklärung gelesen und bin damit einverstanden.

Ihr Abonnement können Sie entweder auf der Abmeldeseite oder in jedem Newsletter mit einem Klick beenden.