15. Oktober 2006
Wenn Sie wissen wollen, was die SCHUFA über Sie gespeichert hat und wer wann und warum Informationen zu Ihrer Person angefragt hat, können Sie bei der SCHUFA Einsicht in die gespeicherten Daten verlangen. Das ist Ihr gutes Recht!
Die SCHUFA speichert allgemeine Angaben zur Person wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort sowie aktuelle und frühere Anschriften. Außerdem werden Informationen zu bisherigen kreditbedingten Geschäften hinterlegt. Enthalten sind damit Einträge über Kredit- und Leasingverträge und deren Laufzeit, Eröffnungen von Girokonten und die Ausgabe von . Gespeichert werden aber auch Anfragen von Unternehmen oder zu einer Person. Die SCHUFA speichert keine Informationen über das Einkommen, Depotwerte oder andere Vermögensverhältnisse.
Für den Kreditnehmer ist das einerseits ein Vorteil, da durch die Auskunft seine Kreditwürdigkeit schnell und unbürokratisch zu beweisen ist. Andererseits kommt es nicht selten vor, dass die eingetragenen Daten falsch oder veraltet sind. Das kann zum Beispiel passieren, wenn ein der SCHUFA gemeldetes Darlehen nicht in Anspruch genommen wurde, oder wenn ein Kredit mittlerweile abbezahlt ist, ohne dass die SCHUFA davon unterrichtet wurde. Dann hilft nur eine so genannte Selbstauskunft, um fehlerhaften Daten auf die Spur zu kommen.
Die Selbstauskunft kann man entweder persönlich in den Verbraucherservicestellen der SCHUFA erhalten oder schriftlich anfordern. Während die mündliche Auskunft kostenlos ist, fällt für die schriftliche Auskunft eine Bearbeitungsgebühr von 7,60 Euro an.
Vorlagen für schriftliche Anfragen können auf der Webseite der SCHUFA heruntergeladen werden. Eine telefonische Auskunft ist dagegen nicht möglich.
Seit neustem bietet die SCHUFA zudem allen Bundesbürgern die Möglichkeit, ihre gespeicherten Daten über einen Online-Zugang abzufragen. Will man den Online-Service unter www.meineSCHUFA.de nutzen, kostet das ebenfalls 7,60 Euro. Die Daten können dann ein Vierteljahr lang jederzeit abgefragt werden.
Der Service für ein ganzes Jahr kostet 15,20 Euro. Damit erhalten Konsumenten einen kompletten Überblick über ihre aktuelle “Kreditbiografie”. Dazu gehört etwa die Anzahl der laufenden Kredite, Girokonten, oder Handyverträge sowie Informationen über eventuelle Zahlungsstörungen.
* bei einem Tagesgeld-Anlagebetrag von 5000 Euro.
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
| 1 | Cortal Consors | Tagesgeld (Aktionskonto) | 2,30% |
| 2 | Bank of Scotland | Tagesgeld | 2,20% |
| 3 | Volkswagen Bank | Plus Konto TopZins | 2,00% |
* bei einem Tagesgeld-Anlagebetrag von 5000 Euro.