Rechtschutzversicherung Ausland

Rechtsschutzversicherung: So wahren Sie Ihre Rechte

Führerschein weg? Ärger mit dem Chef oder Vermieter? Entscheiden Sie selbst, in welchen Bereichen eine Rechtsschutzversicherung für Sie sinnvoll ist.

Hier können Sie günstige Versicherungen entsprechend ihrer individuellen Wünsche vergleichen.

Rechtschutzversicherung Ausland

DEURAG > Deurag-Vario ALLRECHT > Allrecht Continentale > ConJure-XL

Deurag-Vario
mtl. 9,58 €*

Allrecht
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ConJure-XL
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Versicherungssumme:
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*Versicherungsnehmer (Paar ohne Kinder, geb. 1975 und 1980, Arbeitnehmer)
Versichert ist: Privater Bereich, Selbstbeteiligung: 150 €, Vertragslaufzeit: 3 Jahre, Zahlweise: monatlich

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Mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht die Rechte als Patient stärken

Mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht die Rechte als Patient stärken Wann macht eine Patientenverfügung Sinn? Warum sollte zusätzlich eine Vorsorgevollmacht ausgestellt werden? Was muss der Verfasser beachten? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Text. mehr...

Wohngebäudeversicherung als Schutz vor dem Ruin

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Versicherungen kündigen - wann und wie?

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News

Ich bin dann mal weg! Sicher vorsorgen für den Auslandsaufenthalt(2008-03-20 14:39:03)

Los geht die Reise Studieren in Harvard, ein Restaurant eröffnen auf Mallorca, seinen Lebensabend verbringen in der Einsamkeit Kanadas - immer mehr Menschen träumen nicht nur von einem Leben in der Ferne, sie setzen ihren Traum auch in die Tat um. Doch die wenigsten Auswanderer sind pure Abenteurer. Sie möchten Versicherungen und Vorsorge auch in der neuen Heimat unter Dach und Fach bringen. Wer nur zeitweise ins Ausland geht, hat meist weniger Probleme damit. Wer ganz auswandert, sollte vor der Abreise Einiges beachten.

Deutschland ade!


(ckl) Viele Arbeitgeber achten heute darauf, ob ihre Bewerber Auslandserfahrung im Lebenslauf nachweisen können. Unter jungen Menschen und Studierenden gehört ein ein- bis zweisemestriger Auslandsaufenthalt schon ganz selbstverständlich zum Curriculum. Fast ein Viertel der jungen Berufstätigen zwischen 16 und 29 Jahren kann sich vorstellen, bei fehlenden beruflichen Perspektiven oder Karrierechancen in Deutschland, ihr Glück im Ausland zu versuchen. Und noch ein Fünftel aller Berufstätigen möchte seinen Altersruhesitz in Länder mit niedrigeren Lebenshaltungskosten verlegen (forium.de berichtete darüber).

Mehr als 155.000 Menschen wanderten laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2006 aus Deutschland aus. Am beliebtesten sind die Nachbarländer Schweiz und Österreich und weitere EU-Länder. Außerhalb Europas ist das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", die USA, nach wie vor besonders attraktiv. Viele Menschen kehren aber wieder zurück, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) feststellt. Jürgen Schupp, einer der Autoren der DIW-Studie, kommt zu dem Ergebnis: "Das Phänomen Auswanderung hat sich in Zeiten der Globalisierung in Europa verändert: Nicht das Auswandern für immer, sondern der längere Auslandsaufenthalt und das Hin- und Herwandern stehen für diesen neuen Trend."

Mit einem Wegzug ins Ausland fallen viele Formalitäten an. Selbst innerhalb der EU. Obwohl EU-Bürger eine freie Wohnsitzwahl und eine Arbeitserlaubnis in fast allen EU-Staaten haben, braucht man bei Aufenthalten, die länger als drei Monate währen, dennoch eine Aufenthaltserlaubnis. Diese gilt dann in der Regel für fünf Jahre. Verlängerungen sind möglich.

Auswandern ist aber nicht gleich auswandern. Es gibt viele Spielarten, die unterschiedliche Folgen für die Altersvorsorge und die späteren Rentenansprüche haben. Entscheidend ist, in welchem Land sich der Hauptwohnsitz befindet. Wenn ein Unternehmen einen Mitarbeiter für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten ins Ausland schickt, so handelt es sich um eine Entsendung. Der Arbeitnehmer bleibt dann in Deutschland versicherungspflichtig.

Auf den folgenden Seiten: Studieren und arbeiten im Ausland. Welche Versicherungen sind wichtig, wie werden Rentenzeiten angerechnet und was muss ich bei der Steuer beachten?


Auswanderung versus Entsendung


Was die staatliche soziale Absicherung betrifft, so unterscheidet der Gesetzgeber zwischen leichteren und stärkeren Formen der Auswanderung. Das hat Auswirkungen auf die gesetzliche Versicherungspflicht. Grundsätzlich ist ein Auswanderer in dem Land versicherungspflichtig, in dem sich sein Hauptwohnsitz befindet. Wer für einige Studiensemester oder für eine Ausbildung das Land verlässt, muss sich dort extra krankenversichern. Wer dagegen von seinem Unternehmen befristet ins Ausland geschickt wird, ist kein Auswanderer im eigentlichen Sinn. In der Wirtschaft spricht man von "Expatriate". Dieses englische Wort bedeutet soviel wie "entstandter Mitarbeiter".

  • Auswanderer: Ein Auswanderer ist, wer seinen Hauptwohnsitz dauerhaft oder unbefristet ins Ausland verlegt. Dabei ist es unerheblich, ob man sich selbstständig macht oder eine Stelle bei einem Unternehmen annimmt. In beiden Fällen fällt man aus der gesetzlichen Kranken- und Sozialversicherung in Deutschland heraus und muss sich in seinem Zielland nach den dort herrschenden Regeln versichern.
  • Entsendung: Wenn ein Unternehmen einen Mitarbeiter für bis zu zwölf Monate an einen ausländischen Standort schickt, so spricht der Gesetzgeber von Ausstrahlung. Denn der entsandte Arbeitnehmer, auch Expatriate genannt, unterliegt dann einer Sonderregelung, nach der er weiterhin der deutschen Versicherungspflicht untersteht. Die Entsendung kann um weitere zwölf Monate verlängert werden. Vorübergehende Expatriates und ihre mitreisenden Familienangehörigen werden also wie inländische Arbeitnehmer behandelt. Dasselbe gilt für ausländische Expatriates in Deutschland. Sie sind weiterhin in ihrem Heimatland versichert (die so genannte Einstrahlung).
  • Studium und Ausbildung im Ausland: Studierende können ihre Studienzeit, junge Berufstätige ihre Ausbildung in Deutschland anrechnen lassen. Sie müssen sich allerdings eine Auslandskrankenversicherung zulegen. Viele Versicherungen bieten befristete Auslandsversicherungen speziell für Studierende und Azubis an.
  • Berufe mit besonderem Status: Bei manchen Berufsgruppen gelten Sonderregelungen mit den jeweiligen Entsendeländern. Diplomaten, (Austausch-)Beamte, Soldaten, Seeleute und ihre Familien, die zeitweise im Auslandseinsatz sind, werden wie deutsche Arbeitnehmer behandelt und sind über ihren Arbeitgeber versichert.


Grundsätzlich gilt das so genannte Beschäftigungslandsprinzip. Ein Arbeitnehmer ist daher immer der Versicherungspflicht des Landes unterworfen, in dem er dauerhaft lebt. Es sei denn, Deutschland hat dies in Abkommen anders geregelt.

Krankenversicherung fürs Ausland: Auf der nächsten Seite


Grenzenlos krankenversichert


Die Bundesrepublik Deutschland hat mit vielen Staaten Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Das betrifft vor allem die EU-Staaten, aber auch andere europäische Länder wie die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island. Ein Wechsel in diese Länder und eine Aufnahme in die dortigen Sozialsysteme ist meist unkompliziert. Wer zum Beispiel zehn Jahre in Deutschland arbeitet und dann weitere zehn Jahre in der Türkei, erhält Rentenzahlungen aus beiden Ländern anteilig. Die in diesen Ländern zurückgelegten Arbeitsjahre werden dann auch in Deutschland anerkannt und angerechnet.

Zurzeit hat Deutschland mit folgenden Ländern bilaterale Sozialversicherungsabkommen: Australien, Bosnien-Herzegowina, Chile, Israel, Japan, Kanada, Kroatien, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Südkorea, Tunesien, Türkei, USA. Mit China besteht ein so genanntes Entsendeabkommen, das befristete Arbeitsverhältnisse im jeweiligen Land regelt. Auch mit der Ukraine und Russland ist ein solches Abkommen in Arbeit.

Arbeiten in mehreren Ländern Immer mehr Menschen arbeiten länderübergreifend. Selbstständige in grenznahen Regionen haben oft Kunden in verschiedenen Ländern. Sie unterliegen den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ihren Hauptwohnsitz haben und mehr als die Hälfte ihrer Zeit im Jahr verbringen.

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung Wer aus der gesetzlichen Krankenversicherung herausgefallen ist, hat es oft sehr schwer, wieder bei einer der gesetzlichen Krankenversicherungen unterzukommen. Wer plant, eventuell eines Tages wieder nach Deutschland zurückzukehren, kann seine Rückkehr in eine gesetzliche Krankenversicherung mit einer so genannten Anwartschaft sichern. Dabei schließt man mit einer gesetzlichen Krankenversicherung einen Vertrag ab, der einem die Rückkehr in die gesetzliche Versicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung oder ähnliche Hürden ermöglicht. Man ist dann eine Art ruhendes Mitglied, erhält aber keine Leistungen und muss sich im Ausland extra versichern. Die Anwartschaft kostet zwischen 30 und 40 Euro im Monat. Eine Investition, die sich lohnen kann, wenn man gut abgesichert wieder in Deutschland einsteigen will. Eine Antwartschaft kann auch mit einer privaten Versicherung vereinbart werden. Seit einiger Zeit sind die privaten Versicherer dazu verpflichtet, günstige Tarife mit Leistungen, die der gesetzlichen Krankenversicherung ähnlich sind anzubieten.

Wer wegen Auswanderung nicht mehr versicherungspflichtig ist, kann sich spätere Ansprüche dennoch sichern, wenn er eine Versicherungspflicht auf Antrag abschließt. Das tun auch viele Selbstständige. Man ist damit sozusagen freiwillig pflichtversichert. Der Vorteil: Er kann sich Rentenzeiten bei Arbeitslosigkeit oder für den Ehepartner anrechnen lassen, was sich vorteilhaft auf die spätere Gesamtrente auswirken kann.

Privat krankenversichert mit weltweiter Geltung Wer die Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung erfüllt (siehe hierzu in der Rubrik Private Krankenversicherung), sollte beim Abschluss darauf achten, dass er einen Tarif mit weltweiter oder zumindest europaweiter Geltung wählt. Dann ist für längere Zeit auch im Ausland abgesichert. Die Tarife mit weltweiter Geltung sind meist etwas teurer als die üblichen Tarife, die lediglich Auslandsreisen von bis zu sechs Wochen decken. Wer allerdings plant, ganz im Ausland zu bleiben, muss sich auf Dauer in seiner neuen Heimat versichern.

Privat krankenversichert mit Weltgeltung? Nutzen Sie den Vergleich.

Links zu Auslandsinfos

Wichtige private Versicherungen fürs Ausland - auf der nächsten Seite


Die richtige Vorsorge für Beruf und Freizeit


Wer nur befristet ins Ausland geht, für den lohnt sich die Überlegung, ob er die wesentlichen privaten Versicherungen noch in Deutschland abschließt. Dafür sprechen folgende Gründe:

  • Wer ins Ausland umzieht, hat dort mit Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis meist so viele Formalitäten zu erledigen, dass er gut daran tut, für seine soziale Absicherung schon im Vorfeld zu sorgen.
  • Als Einheimischer bekommt man bei Versicherungen oft bessere Tarife und Konditionen geboten als ein Neuankömmling in einem noch fremden Land.
  • Die Qualität der Versicherungen in Deutschland hat sich seit Anfang 2008 durch das reformierte Versicherungsvertragsgesetz (VVG) grundlegend verbessert.


Lebensversicherung Wer mit einer privaten Lebensversicherung liebäugelt, kann sich, wenn schon nicht auf die Höhe seiner späteren Rente, zumindest darauf verlassen, dass seine Versicherung seine Leistungen weltweit ausbezahlt. Tarife vergleichen können Sie in der Rubrik Kapitallebensversicherung.

Berufsunfähigkeit und Unfallversicherung Wer für den Fall einer Berufsunfähigkeit oder eines Unfalls vorsorgen möchte, findet in Deutschland bei den meisten Anbietern inzwischen weltweit geltende Tarife ohne besonderen Aufpreis. Eine weltweite Geltung gehört bei guten Policen inzwischen zum Standard. Dasselbe gilt für die private Unfallversicherung. Zum Vergleich Berufsunfähigkeit und private Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung greift bei befristeten Auslandsaufenthalten nur dann, wenn der Arbeitnehmer bei einem in Deutschland ansässigen Unternehmen beschäftigt ist. Dann aber sowohl im Beruf als auch in der Freizeit.

Private Haftpflicht Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder auch schon im Inland besitzen. Die Tarife sind recht günstig und meist ohne Mehrkosten weltweit gültig.

Wandert die Rente mit, wenn ich auswandere? Mehr dazu auf der nächsten Seite.


Die Rente wandert mit aus


Ob eine Finca in Andalusien oder ein Strandappartment an der Copa Cabana - immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom Altersruhesitz in sonnigen Gefilden. Wie das Statistische Bundesamt in einer Umfrage feststellt, möchte ein Fünftel aller Berufstätigen seinen Altersruhesitz ins Ausland verlegen. Eine "graue Auswanderungswelle" könnte Deutschland bevorstehen. Doch wandert die angehäufte Rente mit, wenn man selbst das Land verlässt?

Die Rentenhöhe und Beitragszeiten bei Auswanderern und Expatriates, also befristeten Arbeitnehmern im Ausland, regelt Deutschland durch bilaterale Sozialversicherungsabkommen. Diese sind bisher nur in den EU-Staaten einheitlich geregelt. Wer also in EU-Staaten lebt und arbeitet und sich auch später in einem EU-Land zur Ruhe setzt, muss sich um seine Rentenansprüche keine Sorgen machen.

Auswanderer bekommen jeweils Teilrenten aus den Ländern, in denen sie Ansprüche erworben haben. Das gilt für EU-Staaten und andere Länder, mit denen die Bundesrepublik Deutschland Rentenverträge geschlossen hat. Beitragszeiten aus Ländern ohne Abkommen werden in Deutschland nicht anerkannt. In diesen Fällen muss sich der Auswanderer in seinem Zielland selber um seine Rentenansprüche kümmern.

Abschläge für ausländische Staatsbürger Staatsangehörige von Staaten, die nicht zur EU gehören, so genannte Drittstaatsangehörige profitieren ebenfalls von den rentenfreundlichen EU-Regelungen. Anders verhält es sich allerdings, wenn diese Leute ihren Altersruhesitz außerhalb der EU verlagern. Dann erlaubt sich der deutsche Staat einen Rentenabschlag von 30 Prozent. Auch bei denjenigen, die ihr Arbeitsleben lang volle Sozialbeiträge bezahlt haben. Ein Grund dafür ist, dass die Rente in den nächsten Jahrzehnten stufenweise besteuert wird. Wer ins außereuropäische Ausland zieht, entgeht dieser Rentensteuer und wird deshalb mit diesem Abschlag bedacht. Es sei denn, es gelten abweichende Regelungen, zum Beispiel durch Sozialversicherungsabkommen mit dem Auswanderungsland.

Deutsches Rentenrecht wandert mit Egal wie die Rentenregelung im Ausland ausfällt. Seinen Rentenanspruch kann man auch im Ausland nur nach deutschem Recht geltend machen. Das heißt, auch wenn die Landsleute in der neuen Heimat ihre Rente schon früher bekommen, die Rente aus Deutschland gibt es erst ab 65, später gar erst ab 67. Auch alle anderen Voraussetzungen für die Rente müssen erfüllt sein.

Rückerstattung gezahlter Beiträge nur selten möglich Eine Voraussetzung für den Bezug einer Deutschen Rente ist, dass man insgesamt mindestens fünf Jahre lang Beiträge bezahlt haben muss, die aber auch auf unterschiedliche Zeiträume verteilt werden können. Wer auswandert ohne die Voraussetzungen für eine deutsche Rente zu erfüllen, verliert meist alle bis dato einbezahlten Beiträge. Unter Umständen kann er eine Rückzahlung verlangen, nämlich wenn mit der Auswanderung die Versicherungspflicht entfällt, zwei Jahre vergangen sind, und es keine Möglichkeit gibt, sich freiwillig zu Versichern. Da Letzteres für Deutsche in ihrer Heimat aber immer möglich ist, können deutsche Staatsbürger grundsätzlich keine Beiträge zurückbekommen.

Riester oder Rürup? Seit Jahren unterstützt der Staat den Aufbau einer privaten Rente mit diversen Zuschlägen und steuerlichen Anreizen. Versicherer raten Auswanderen zum Abschluss einer Riester-Rente ab? Denn der Staat verlangt von Riester-Rentnern, die ins Ausland ziehen, alle bis dahin gewährten staatlichen Zuschüsse zurück. Da Riester-Rentner in Deutschland Steuern auf ihre Rente bezahlen, wären Auswanderer, die nicht mehr steuerpflichtig sind, bevorteilt. Die einbezahlten Beiträge samt Zinsen kann man aber behalten.

Anders verhält es sich mit der Rürup-Rente. Diese wird zwar ebenfalls als Sonderausgabe steuerlich gefördert, wird aber später auch ohne Abschläge ins Ausland überwiesen. Alle wichtigen Infos über Rente und Ausland gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung.

Überblick und Checkliste fürs Auswandern und für längere Auslandsaufenthalte auf der nächsten Seite.


Im Überblick: Checkliste fürs Ausland


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Checkliste Auslandsaufenthalt und Auswanderung

Curtis Klaus