Zahnersatz Zusatzversicherung Vergleich

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Zahnersatz Zusatzversicherung Vergleich

News

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Bundestagswahl 2009: Was versprechen die Parteien in der Sozialpolitik?

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News

Günstig zum Zahnersatz(2005-09-05 12:00:00)

zahnersatz_photos_com.jpgOb Krone, Brücke, Implantat oder Prothese - Zahnersatz geht richtig ins Geld. Wir zeigen Ihnen verschiedene Möglichkeiten, auch dann Geld zu sparen, wenn der Zahn nicht mehr zu retten ist.

Zahnersatz: extrem teuer


Das Thema Zahnersatz hat in letzter Zeit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Viele Patienten fühlen sich durch die neuen gesetzlichen Regelungen verunsichert und schieben den Zahnarztbesuch oder anstehende "Reparaturen" so weit wie möglich hinaus.

Denn seit dem 1. Januar 2005 gelten so genannte befundabhängige Festzuschüsse zum Zahnersatz. Diese ersetzen die prozentuale Beteiligung der Kasse an der Zahnarztrechnung. Zu jedem der 52 möglichen Zahnbefunde gibt es einen ganz bestimmten Zuschuss. Erstattet wird immer 50 Prozent dessen, was die "ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige" Regelversorgung bei dem entsprechenden Befund in der Vergangenheit durchschnittlich gekostet hat.

Wer sich mit dieser Standardlösung zufrieden gibt, zahlt maximal 50 Prozent dazu. Wer einen höherwertigen Zahnersatz möchte, muss die Differenz aus eigener Tasche bezahlen. Die Sonderausstattung geht damit nicht mehr zu Lasten der Versichertengemeinschaft. Jeder muss selbst entscheiden, wie viel er in sein schönes Lächeln investieren will, denn Ästhetik hat einen hohen Preis.

Trotz der Änderungen wiegeln Politiker und Zahnarztverbände ab: Zahnersatz sei in der Regel nicht teurer als vorher. Verbraucherschützer, Patientenvertreter und Presse befürchten höhere Kosten. Wer Recht hat, wird sich erst in der Praxis erweisen. Aus Angst vor der Rechnung nun gar nicht mehr zum Zahnarzt zu gehen, ist jedenfalls keine Lösung.

Regelmäßige Vorsorge ist kostenlos und wird weiterhin mit höheren Zuzahlungen belohnt. Für clevere Patienten gibt es außerdem zahlreiche Möglichkeiten, die Zahnarztrechnung niedrig zu halten.


Regelmäßige Kontrolle


Zahnersatz ist immer mit einer Selbstbeteiligung verbunden. Das können je nach Befund im günstigsten Fall 50 Euro, bei größeren Arbeiten aber auch einige tausend Euro sein. Entscheiden Sie selbst, welcher der Tipps am besten geeignet ist, um Ihren persönlichen Geldbeutel zu entlasten.

Wer einmal im Jahr zur Kontrolle geht und sich dies im Bonusheft quittieren lässt, wird belohnt: Nach fünf Jahren steigt der Kassenzuschuss um 20 Prozent, nach zehn Jahren sogar um 30 Prozent.

Statt 50 Prozent würde die Kasse dann bis zu 65 Prozent der Regelversorgung übernehmen. Unser Tipp: Wer sich "zahngesund" ernährt und seine Zähne optimal pflegt, hat die höchsten Spar-Chancen, denn: Gut gepflegte Zähne können ein Leben lang halten.

Aber auch wer knapp bei Kasse ist, zahlt weniger. Bei unzumutbarer Belastung übernehmen die Kassen den doppelten Festzuschuss, wenn der Patient nur die Regelversorgung wählt. Das sind 100 Prozent der Kosten, auch wenn der Patient kein vollständiges Bonusheft vorlegen kann. Für wen die Belastung unzumutbar ist, wird anhand des Einkommens bestimmt.

Ergänzend zu Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung können Sie eine private Zahn-Zusatzversicherung abschließen. Diese senkt den Eigenanteil bei Zahnersatz-Behandlungen. Gegen einen monatlichen Beitrag deckt sie je nach Vertrag 50 bis 90 Prozent der Kosten für höherwertigen Zahnersatz ab.

Ob es sich auf Dauer lohnt, einen monatlichen Beitrag zu zahlen, um für den Fall teurer Zahnbehandlungen abgesichert zu sein, lässt sich nicht pauschal entscheiden. Vor Abschluss sollten Sie die Leistungen der Versicherer genau prüfen: Welche Materialien werden verwendet, wie lang ist die Wartefrist, wie viel Prozent der Kosten übernimmt die Versicherung, welche Leistungsausschlüsse gibt es? Alternativ können Sie mit den gesparten Versicherungsbeiträgen eine Rücklage bilden, auf die Sie im Fall der Fälle zurückgreifen können.


Zahnarztpreise vergleichen


Jeder Zahnarzt hat einen Ermessenspielraum, was sein Honorar und die Auswahl des Zahnlabors betrifft. Vor einer Zahnersatz-Behandlung muss er den Patienten über die zu erwartenden Kosten informieren.

Der dazu erstellte Heil- und Kostenplan ist vergleichbar mit einem Kostenvoranschlag beim Handwerker. Der Unterschied: Zahnärzte dürfen dafür kein Geld verlangen - es sei denn, es handelt sich ausschließlich um Privatleistungen.

Als mündiger Patient müssen Sie sich nicht mit dem erstbesten Angebot zufrieden geben. Sie können mehrere Zahnärzte aufsuchen und dann die Angebote vergleichen - wie Sie es sicher auch beim Handwerker tun würden. Vielleicht ist Ihr Zahnarzt auch eher zu Preisverhandlungen bereit, wenn Sie ihm ein günstigeres Angebot der Konkurrenz vorlegen können.

Dasselbe gilt für Laborkosten: auch diese können Sie vergleichen! Einige Labore stellen sich dem verschärften Wettbewerb und bieten den Patienten an, den Heil- und Kostenplan des Zahnarztes im Bereich "Laborkosten" mit den eigenen Leistungen zu vergleichen. Dazu gehören das Zahnzentrum Lübeck und die Dentaltechnik GmbH Berlin.

Vergleichen Sie dabei nicht nur den Preis, sondern auch die verwendeten Materialien und Technologien. Bitten Sie Ihren Zahnarzt auch um den Kostenvoranschlag des Labors, denn darauf sind die Laborleistungen genauer als im Heil- und Kostenplan aufgeführt.

Wenn Sie ein günstigeres Laborangebot als das Ihres Zahnarztes gefunden haben, bitten Sie ihn, Ihren Zahnersatz dort zu bestellen. Er kann frei wählen, mit welchem Labor er zusammenarbeitet.


Im Ausland sparen


Weil Labor-, Miet- und Lohnnebenkosten im Ausland meist niedriger sind, fallen auch die Zahnarzthonorare und Materialpreise deutlich günstiger aus. Bis zu 70 Prozent lassen sich sparen, wenn man im europäischen Ausland zum Zahnarzt geht.

Bekannte Zahntourismus-Ziele sind Mallorca, Ungarn und Polen, aber auch Tschechien, Portugal und Kroatien. Die Krankenkassen zahlen innerhalb der EU maximal so viel, wie die Leistungen in Deutschland gekostet hätten.

Die Ersparnis kann so hoch sein, dass der Urlaub gleich inklusive ist. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn wirklich alles glatt geht. Bei Komplikationen, Reklamationen oder notwendigen Nachbehandlungen müssten Sie erneut anreisen, es sei denn, der Auslandszahnarzt hat für diese Fälle Kooperationspartner in Deutschland.

Und für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen bei Behandlungsfehlern gelten die gesetzlichen Regelungen des entsprechenden Landes. Deutsche Zahnärzte, die als Kooperationspartner für eine geplante Zahnbehandlung im EU-Ausland Heil- und Kostenpläne erstellen, Röntgenbilder aushändigen und zu Nachbehandlungen bereit sind, finden Sie unter www.zahnarzt-planet.de. Das Unternehmen unterstützt die Patienten auch bei einer möglichen Reiseplanung. Eine Liste von Zahnärzten ohne weiterführenden Service gibt es unter www.die-endverbraucher.de.

Tipp: Erfragen Sie, auf welcher Grundlage die angebliche prozentuale Ersparnis errechnet wurde. Lautet die Antwort "BEL II", heißt es aufpassen, denn diese Zahntechnik-Liste enthält nur einfache Leistungen entsprechend der Regelversorgung, nicht aber höherwertigen Zahnersatz wie Keramik, Gold oder Implantate.

Wenn Sie sich lieber in Deutschland behandeln lassen, besteht zumindest die Möglichkeit, den Zahnersatz aus dem Ausland zu bestellen. Im Internet finden sich Angebote von Dentallaboren, die mit einem Sparpotential von bis zu 80 Prozent werben, im Schnitt sind es 45 Prozent.

Die Laboragenturen lassen den Zahnersatz zum Beispiel in China, Manila, der Türkei oder Thailand fertigen und bieten dabei eine besonders lange Garantiezeit von vier bis fünf Jahren und die Einhaltung von Qualitätsstandards an.

Zum Vergleich: In Deutschland beträgt die Gewährleistungszeit für Zahnersatz zwei Jahre. Sie müssen nur einen Zahnarzt finden, der zur Zusammenarbeit bereit ist. Auch dabei sind Ihnen Laboragenturen wie die Mamisch Dental Health AG Mühlheim, die Imex Dental+Technik GmbH Essen, die dentaltrade oHG Bremen und die Interadent Zahntechnik AG behilflich.


Internetauktionen


Eine unkonventionelle, aber zeitgemäße Variante ist, den Heil- und Kostenplan zur Versteigerung im Internet freizugeben. Dabei unterbieten sich Zahnärzte aus Ihrer Region gegenseitig. Welcher der drei günstigsten Bieter letztlich den Zuschlag bekommt, bestimmen Sie selbst. Alles läuft wie bei eBay anonym ab.

Ein Beispiel: Im August stellte fubac1, ein Mann zwischen 30 und 40 Jahren aus Berlin, seinen Heil- und Kostenplan ins Internet. Für die benötigten drei vollverblendeten Metall-Zahnkronen betrug der Kostenvoranschlag seines Hauszahnarztes 1.345 Euro. Fünf Gebote zwischen 1.030 und 615 Euro wurden von Berliner Zahnärzten abgegeben.

Der Patient konnte sich zwischen jaguar (616 Euro), DentalArt (630 Euro) und berliner (615 Euro) entscheiden. Der günstigste bekam von ihm den Zuschlag. Wie bei eBay kann jeder die Bewertungen der anderen Kunden einsehen, deshalb lohnt sich ein Blick auf die laufenden Auktionen und die Meinungen der Patienten.

Auch wenn Sie solch eine Auktion nicht in Erwägung ziehen: Es wird deutlich, wie groß der finanzielle Spielraum bei Zahnarzthonoraren ist. Zahnersatzauktionen sind wie bei www.2te-zahnarztmeinung.de, www.zahnangebot.de oder www.heil-kostenplan.de anonym und kosten - wenn überhaupt - nur eine geringe Gebühr.

Egal für welche Sparmöglichkeit Sie sich entscheiden, grundsätzlich gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Kommt Ihnen der Kostenvoranschlag überhöht vor, können Sie eine zweite Meinung einholen. Erste Anlaufstelle sollte dabei Ihre Krankenkasse sein. Sie können auch einen anderen Zahnarzt aufsuchen, der einen zweiten Heil- und Kostenplan erstellt.

Außerdem gibt es Patientenberatungsstellen bei den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und den regionalen Verbraucherzentralen, die Fragen zur laufenden Behandlung kostenlos beantworten und Heil- und Kostenpläne prüfen. Seit 2005 muss im Heil- und Kostenplan verzeichnet sein, in welchem Land der Zahnersatz gefertigt wird.