Krankenzusatzversicherung - Premiumschutz für gesetzlich Versicherte

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Mit einer Kranken-Zusatzversicherung können folgende Bereiche abgesichert werden:

  • Chefarztbehandlung und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, freie Krankenhauswahl
  • Kostenübernahme bei Zahnersatz und Inlays
  • Naturheilkundliche Behandlungen und Heilpraktikerleistungen
  • Zuschuss für Brillen und Kontaktlinsen
  • Auslandskrankenschutz im Urlaub
  • Rückerstattung der Praxisgebühr

 

 Über 100 Tarife im Vergleich:

Im Winterurlaub fast unentbehrlich: Reisekrankenversicherung

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Ratgeber

Gesetzlich Krankenversicherte haben mit steigenden Kassenbeiträgen und mit sinkendem Leistungsniveau zu kämpfen. Der Weg in eine private Krankenversicherung steht aber nicht jedem offen. Der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung bessert den Leistungskatalog jedoch auf.

Mehr Schutz mit einer Zusatzversicherung


Grundsätzlich steht es jedem gesetzlich Versicherten frei, eine zusätzliche Versicherung zur Gesundheitsversorgung abzuschließen. Zusatzpolicen bieten eine Vielzahl von Leistungen, die nicht oder nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Sie sind keine Pflichtversicherungen. Deshalb gibt es bei den Zusatzpolicen, ähnlich wie in der privaten Krankenvollversicherung, vor Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung. Wer Schutz über die gesetzlichen Leistungen hinaus wünscht, muss einen Fragebogen über Vorerkrankungen ausfüllen. Anhand dieses Fragebogens entscheiden die Versicherer, ob sie einen Kunden versichern will oder nicht. Es ist wichtig, die Fragen richtig zu beantworten. Kommen später Unwahrheiten zum Vorschein, kann die Versicherung den Vertrag kündigen. Im Schadensfall muss sie dann nicht zahlen.


Krankenzusatzversicherung: Unterschiedliche Tarife und Beiträge


Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung sind die Kosten für Zusatzversicherungen unabhängig vom eigenen Einkommen. Die Höhe der Beiträge hängt von individuellen Faktoren ab, die in der Gesundheitsprüfung abgefragt werden. Für einzelne Leistungen wie Zahnzusatz oder Heilpraktikerbehandlung, verlangen die Versicherungen feste Preise für bestimmte Altersgruppen. Eine Unterscheidung in Geschlechter findet nicht mehr statt, das dies inzwischen verboten ist. Wer durch Vorerkrankungen in den letzten drei bis fünf Jahren schon vorbelastet ist, muss Zuschläge in Kauf nehmen oder wird ganz von einer bestimmten Zusatzleistung ausgeschlossen. Je gesünder man ist, desto günstiger werden auch die Beiträge. Auch das Alter hat einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Beiträge. Im Regelfall wird man im Alter öfter Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Um diese höheren Kosten auszugleichen, fließt ein Teil der Beiträge in Rückstellungen. Je jünger das Beitrittsalter eines Versicherungsnehmers ist, desto länger können diese Altersrückstellungen angespart werden. Ein langer Ansparungszeitraum lässt daher die monatlichen Beiträge im Alter sinken. Besonders maßgebend für die Kosten ist allerdings, welche Leistungen innerhalb der Zusatzversicherung gewünscht werden. Generell gilt: Ein Paket ist günstiger als einzelne Zusatzleistungen. Bei einem Paket von Zusatzversicherungen sollte man überlegen, welche Leistungen des Pakets den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Man sollte durchrechnen, wie viel die gewünschten Versicherungen im Einzelnen kosten würden. Dies kann man dann mit den Kosten eines Pakets vergleichen. Einen Einblick in die Beiträge eines relativ günstigen Anbieters verschiedener Tarife bietet unser Beitragsrechner.


Ins Krankenhaus mit dem stationären Zusatztarif


Die stationäre Zusatzversicherung übernimmt zusätzliche Leistungen, wenn man in ein Krankenhaus muss. Die Grundversorgung der gesetzlichen Kassen sichert die Unterbringung im Mehrbettzimmer in einem der beiden nächstgelegenen Krankenhäuser mit der Behandlung vom Dienst habenden Arzt ab. Der stationäre Zusatztarif beinhaltet die freie Krankenhauswahl. Der Tarif setzt ihm im Krankenhaus mit einem Privatpatienten gleich. Bevor man in eine Klinik geht, sollte man sich von der Versicherung eine Kostenübernahme zusichern lassen. In der Vergangenheit gab es Komplikationen bei Versicherten, die in Krankenhäusern mit angeschlossener Reha-Abteilung behandelt wurden. Eine Zusatzversicherung verweigerte Zahlungen mit dem Hinweis, "gemischte Krankenanstalten" seien nicht in der freien Krankenhauswahl enthalten. Des weiteren kann man bei einer Krankenhausbehandlung den Chefarzt in Anspruch nehmen. Ob man eine Chefarztbehandlung wünscht, sollte man sich aber vorher überlegen. Einerseits kann es bei komplizierten Krankheiten natürlich von Vorteil sein, von einem hoch qualifizierten Spezialisten behandelt zu werden. Andererseits muss man bei weniger gefährlichen Behandlungen nicht immer unbedingt einen Chefarzt wählen. Wer Kosten einspart, kann stattdessen eventuell am Ende des Jahres Teile seines Beitrags zurückbekommen. Je nach Tarif kann der Versicherte auch zwischen der Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer wählen. Beinhaltet der Tarif eine Unterbringung im Einbettzimmer und man landet - weil man es so wollte oder weil kein Einzelzimmer mehr frei war - doch im Zweibettzimmer, erhält man stattdessen von der Krankenzusatzversicherung nach bestimmten Tagessätzen Geld zurück.


Mit der ambulanten Zusatzversicherung sparen


Im Gegensatz zum stationären ist man beim ambulanten Zusatztarif nicht Privatpatienten gleichgestellt. Der Versicherte wird als Kassenpatient behandelt und erhält lediglich einen Teil oder die gesamte Selbstbeteiligung von der zusätzlichen, privaten Versicherung zurück. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Tarife, die verschiedene Leistungen abdecken. Grundsätzlich bestehen zwei Arten der Kostenerstattung durch die Zusatzversicherung.
  1. Wenn die gesetzliche Krankenversicherung nur einen Teil der Kosten trägt, und der Versicherte einen bestimmten Eigenanteil selbst leisten muss, übernimmt die Zusatzversicherungen einen Teil oder auch die gesamte Eigenbeteiligung - je nach Tarif. So sind beispielsweise bei Arznei- und Verbandsmitteln eigene Zuzahlungen von bis zu fünf Euro notwendig. Die Eigenbeteiligung bei Krankentransporte liegt bei 13 Euro pro Fahrt. Massagen und Krankengymnastik müssen zu 15 Prozent von den Patienten finanziert werden und Hilfsmittel, wie Hörgeräte oder Krankenfahrstühle, sogar bis zu zwanzig Prozent. Ausgenommen von all diesen Eigenbeteiligungen sind in der gesetzlichen Krankenkasse nur Härtefälle, chronisch Kranke und teilweise auch Kinder.
  2. Bei bestimmten Leistungen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten überhaupt nicht. Darunter fallen bestimmte Vorsorgeuntersuchungen, die Kosten für Brillengestelle, Naturheilverfahren und Heilpraktikerbehandlungen. Psychotherapie, Kuren und Kontaktlinsen werden nur unter strengen Auflagen von den gesetzlichen Kassen erstattet. Auch zahlt die gesetzliche Auslands-Krankenversicherung nicht für Heimfahrten aus dem Urlaubsland. Ein Krankenrücktransport kann schnell mit einer vierstelligen Summe zu Buche schlagen. Für all diese Fälle übernehmen Zusatzversicherungen bis zu hundert Prozent der Kosten.
Die meisten ambulanten Zusatztarife werden als Paket angeboten. Es gibt zum Beispiel keine reine Heilpraktikerversicherung. Häufig werden diese Pakete zusammen mit Zahnersatz- oder Zahnbehandlungstarifen angeboten. Bei diesen Kombi-Angeboten sollte man genau darauf achten, dass man sich nicht überversichert. Denn es lässt sich manchmal nicht vermeiden, dass man innerhalb eines Pakets Leistungen mitversichert, die einem gar nicht so wichtig sind. Im Einzelfall wird wohl kein Weg daran vorbei führen, die einzelnen Angebote miteinander zu vergleichen.


Gut zubeißen mit dem Zahnzusatztarif


Die gesetzliche Krankenversicherung deckt nur die Kosten einer zahnärztlichen Behandlung und die Materialkosten von Amalgam- und Kunststofffüllungen ab. Möchte man jedoch Plomben aus Keramik oder Gold, was medizinisch oft wünschenswert ist, muss man selbst zahlen. Wenn es so weit ist, dass man sich um seine dritten Zähne kümmern muss, läuft ohne Selbstbeteiligungen gar nichts mehr. Kann man nachweisen, dass man in den letzten zehn Jahren einmal pro Kalenderjahr beim Zahnarzt war, zahlen die Kassen 65 Prozent des Zahnersatzes. Wer fünf Jahre lang regelmäßig seinen Zahnarzt besucht hat, erhält von der Krankenkasse immerhin 60 Prozent der Kosten erstattet. Ohne einen Vorsorgenachweis teilt man sich die Kosten mit der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese Regelungen gelten übrigens nicht nur für Dritte Zähne, sondern für jeden Zahnersatz, wie Kronen oder Brücken. Private Zahnzusatzversicherungen übernehmen im Normalfall 20 bis 50 Prozent Ihrer Kosten. Die Zusatzversicherung zahlt in der Regel auf Grundlage der Rechnung der gesetzlichen Kasse einen Prozentsatz der Selbstbeteiligung. Alternativ dazu gibt es auch Krankenzusatztarife, die einen festen Teil der Rechnung erstatten, unabhängig davon, ob die gesetzliche Kasse in Vorleistung tritt oder nicht. Diese Variante ist für Versicherte günstiger, denn so beteiligt sich die Zusatzversicherung auch an teuren Leistungen, die man als Kassenpatient sonst allein zahlen müsste. Einige Tarife beinhalten zusätzlich Kieferorthopädie. Bei diesen Maßnahmen und beim Zahnersatz ist eine vorherige Absprache mit der Zusatzversicherung eine sinnvolle Sache. Der zusätzliche Schutz beinhaltet aber nur Kostenübernahmen. Eine Gleichstellung mit Privatpatienten wird nicht geboten. Im Regelfall sind einzelne Zahnzusatztarife, außerhalb eines Pakets von Zusatzversicherungen, relativ teuer.


Mit den Zusatztarif eine bessere Pflege


Den Schicksalsschlag, der einen zum Pflegefall macht, wünscht man natürlich niemanden. Trotzdem sollte man sich gegen ein solches Risiko absichern. Bis zum 65. Lebensjahr kann eine Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung im Regelfall Schutz bieten - vorausgesetzt man hat eine abgeschlossen. Ansonsten greift sowohl bei Kassen- als auch bei Privatpatienten die gesetzliche Pflegeversicherung. Diese bietet jedoch nicht mehr als eine minimale Grundsicherung. Schwerpflegebedürftige (Stufe II) erhalten von ihr für einen Heimplatz 1.279 Euro monatlich. Eine solche Unterbringung kostet aber normalerweise zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Den Rest muss man selbst aufbringen oder nahe Verwandte werden herangezogen. Wenn das nicht geht, zahlt das Sozialamt. Dieses prüft aber, ob Verwandte "Hilfe zur Pflege" leisten könnten und holt sich gegebenenfalls dort Geld zurück. So kann es schnell dazu kommen, dass das Eigenheim für die Pflegekosten zwangsweise veräußert werden muss. Private Pflegepolicen können einen zusätzlichen Schutz bieten. Es gibt drei gängige Tarife:
  1. Pflegekostenversicherung Im Pflegefall übernimmt die Versicherung einen festen Prozentsatz der Eigenkosten. Erstattet die gesetzliche Pflegeversicherung beispielsweise 60 Prozent aller Kosten, zahlt die private Zusatzpolice 80 Prozent des verbleibenden Rests. Sie selbst müssten dann nur acht Prozent der Gesamtkosten tragen. Durch den vereinbarten Prozentsatz ist man gut gegen Preisexplosionen in der "weißen Industrie" abgesichert. Da die Pflegekosten in Zukunft wahrscheinlich steigen werden, dürften auch die Beiträge für diese Versicherung nach oben gehen.
  2. Pflegerentenversicherung Dieses Angebot ist das älteste innerhalb der privaten Pflegepolicen. Im Pflegefall wird eine konkrete Rente ausgezahlt, die sich nach der Pflegestufe und den eigenen Einzahlungen richtet. Ob die heute fest ausgemachten Zahlungen bei Pflegebedürftigkeit in 30 Jahren ausreichen werden, ist mehr als fraglich.
  3. Pflegetagegeldversicherung Sie ist mit der Krankenhaustagegeldversicherung vergleichbar. Diese Versicherung ist günstiger als die Pflegekostenversicherung. Durch fest vereinbarte Tagegelder besteht jedoch die gleiche Unsicherheit über künftige Pflegekosten wie bei der Pflegerente. Einige Versicherungen haben eine mehrjährige Wartezeit bis Tagegelder ausgezahlt werden.
Wer seine Kinder nicht durch einen Pflegefall zusätzlich finanziell belasten möchte oder wer Wert auf persönlichere Pflegeleistungen als das staatlich garantierte Schema F legt, kann sich diese Zusatzpolicen genauer ansehen. Alle nach 1958 Geborenen können die Beiträge als Vorsorgeaufwendungen bei der Steuererklärung angeben.


Bezahlen wie ein Privatversicherter


Es ist ungewohnt, eine Rechnung vom Arzt, Heilpraktiker oder Zahnarzt zu erhalten, wenn man gesetzlich versichert ist. Bei den privaten Zusatzversicherungen ist das üblich. Grundlage der Rechnung ist die offizielle Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Dort werden für jede medizinische Leistung Punkte vergeben, eine Spritze in die Vene schlägt z.B. mit 70 Punkten zu Buche. Beim Einfachsatz, den die gesetzlichen Kassen zahlen, gibt es für den Arzt pro Punkt rund 5,8 Cent. Er kann jedoch je nach Aufwand bis zu 2,3 mal mehr pro Punkt verlangen. Neben diesem Regelhöchstsatz gibt es noch die Möglichkeit, dass der Doktor das 3,5fache berechnet. Dieser Höchstsatz muss dem Patienten gegenüber schriftlich und nachvollziehbar begründet werden. Außer in Notfällen, ist es dem Arzt bei besonderem persönlichen Einsatz erlaubt, noch mehr als das 3,5fache zu berechnen. Dazu müssten Sie als Patient allerdings vorher eine Honorarvereinbarung mit ihm abschließen. Für Zahnärzte gibt es eine eigene Gebührenordnung. Sie sollten darauf achten, dass eine Zusatzversicherung, insbesondere die stationäre, mindestens die Kosten bis zum Höchstsatz zahlt, besser noch darüber hinaus. Die Rechnung können Sie bei der Versicherung einreichen, die dann die Kosten übernimmt. Einfacher, ist es jedoch, sich von der Versicherung vor einer Behandlung, eine Kostenübernahme zusagen zu lassen. Dies ist bequemer und spart sowohl Zeit als auch Nerven.