Beitragsrechner Krankenkasse

Gesetzliche Krankenkassen vergleichen

 
  • vergleichen Sie die Beiträge und Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen
  • kostenfrei, unverbindlich und anbieterunabhängig
  • für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen
  • hohes Sparpotential, durch mehr als 730 Zusatztarife im Direktvergleich
 
 Sie entscheiden selbst über Ihre Kasse

Beitragsrechner Krankenkasse

Seit der Einführung des Gesundheitsfonds 1. Januar 2009 gilt für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen der gleiche Beitragssatz.

Jetzt machen die neu angebotenen Wahl- und Zusatztarife den Wettbewerb, zwischen denen die Versicherten wählen können.

Mit Tarifkombinationen aus Selbsthalt, Beitragsrückerstattung und Bonusprogrammen können Sie kräftig sparen.

 

Über 100 Tarife im Vergleich:


Beitragsrechner Krankenkasse

Ratgeber Geldsparen

Ratgeber Geldsparen Wer kennt das nicht? Bei einem Blick auf den Kontoauszug gegen Ende des Monats gehen die Zahlen oftmals gen Null, und man fragt sich, wo das Geld den Monat über geblieben ist. Wer an den richtigen Stellen die Lebenshaltungskosten senkt, spart Geld und tut seinem Konto etwas Gutes. mehr...

Zwei Klassengesellschaft in der medizinischen Abdeckung?

Obwohl Deutschland im internationalen Vergleich eines der besten Gesundheitssysteme überhaupt hat, wird von einer Zwei-Klassen-Medizin gesprochen. Privatpatienten empfangen umfassendere Leistungen als gesetzlich versicherte Kassenpatienten, zahlen jedoch auch entsprechend mehr. mehr...

Zeckensaison 2013: Welche Versicherung zahlt?

Zeckenrisiko Wenn der Frühling kommt, wird sie aktiv. Sie lauert auf Gräsern und Büschen und lässt sich von einem vorbei kommenden Warmblüter abstreifen: Die Zecke, oder der Gemeine Holzbock, so die bei uns am häufigsten vorkommende Zeckenart, lebt als Parasit vom Blut eines unfreiwilligen Wirtes. Oft kann sie dabei gefährliche Krankheiten übertragen. Welche Versicherung hilft im Ernstfall? mehr...

News

Zusatzbeitrag - Krankenkasse wechseln oder nicht?(2010-02-18 14:31:08)

Zusatzbeitrag - Krankenkasse wechseln oder nicht? Das Thema "Wechsel der Krankenkasse" war vorübergehend fast vom Tisch. Seit 2009 gibt es in der gesetzlichen Krankenversicherung den einheitlichen Versicherungsbeitrag. So lohnte sich ein Wechsel zumindest finanziell nicht mehr. Doch seit die ersten Kassen einen Zusatzbeitrag erheben, ist der Preiskrieg wieder eröffnet.

Zusatzbeitrag: Was dürfen die Kassen?


(awe) Seit dem ersten Januar 2009 gelten neue Regeln in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Alle Versicherten zahlen den gleichen Anteil ihres Gehalts in den Gesundheitsfonds. Derzeit liegt der allgemeine Versicherungsbeitrag bei 14,9 Prozent - 14 Prozent zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zur Hälfte, 0,9 Prozent zahlt der Versicherte allein als Sonderbeitrag. Wie hoch darf der Zusatzbeitrag sein? Kassen, die einen Überschuss erwirtschaften, dürfen ihre Versicherten durch einen Bonus an ihrem Gewinn beteiligen. Gleichzeitig ist jede Kasse berechtigt, einen Zusatzbeitrag zu erheben, wenn sie mit den Mitteln aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommt. Der Zusatzbeitrag muss allein vom Versicherten getragen werden. Kostenlos mitversicherte Familienmitglieder zahlen keinen Zusatzbeitrag. Diese Zuzahlung darf allerdings maximal ein Prozent des Bruttoverdienstes eines Versicherten ausmachen. Das bezieht sich auf alle Einkommen bis zur so genannten Beitragsbemessungsgrenze, was aktuell einen maximalen Zusatzbeitrag von 37,50 Euro pro Monat ausmacht. Bitter für Geringverdiener Ohne Einkommensbezug darf die Krankenkasse von ihren Mitgliedern monatlich acht Euro als Zusatzbeitrag verlangen. Der pauschale Zusatzbeitrag ist einerseits für die Kassen weniger bürokratisch. Andererseits ist dies die ungünstigere Variante für Versicherte, deren Einkommen unter 800 Euro brutto im Monat liegt, weil sie nach der Ein-Prozent-Rechnung weniger als acht Euro zahlen müssten. Besonders bitter für diejenigen, die auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind: Der Zusatzbeitrag wird derzeit lediglich in Härtefällen von der zuständigen Stelle übernommen. Anders als der reguläre Versicherungsbeitrag wird der zusätzliche Beitrag nicht automatisch vom Gehalt oder der Rente abgezogen, sondern vom Versicherten separat an die Kasse überwiesen, bzw. wird per Einzugsermächtigung eingezogen. Welche Kasse verlangt den Zusatzbeitrag? Einige Krankenkassen haben verbindlich mitgeteilt, den zusätzlichen Beitrag in den nächsten Monaten einzuführen. Die DAK beispielsweise erhebt einen Beitrag von acht Euro, den die Versicherten erstmals zum 15.März dieses Jahres zahlen sollen. Auch die Deutsche BKK und weitere Betriebskrankenkassen wie die BKK Gesundheit erheben einen zusätzlichen Beitrag von acht Euro pro Monat. Das macht pro Jahr 96 Euro, die der Versicherte zusätzlich zahlt. Bisher haben sich erst wenige Kassen für den zusätzlichen Beitrag entschieden, doch wenn andere Kassen nachziehen, kann auch die Höhe des Zusatzbeitrags entscheidend für einen Wechsel sein. So will beispielsweise die BKK für Heilberufe nicht acht Euro sondern ein Prozent des Einkommens als Zusatzbeitrag erheben. Das hat auch die BKK Westfalen-Lippe angekündigt, allerdings soll deren geforderter Zusatzbeitrag maximal zwölf Euro betragen. Lesen Sie auf der folgenden Seite wie Sie als Versicherter reagieren können, wenn Ihre Kasse einen Zusatzbeitrag einführt.


Welche Rechte hat der Versicherte?


Jeder Fünfte will derzeit die Krankenkasse wechseln, sollte seine Versicherung den Zusatzbeitrag einführen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der BIG direkt - die selbst erst einmal keinen Zusatzbeitrag erheben will. Wie und wann kann man die Kasse wechseln? Jeder, der mindestens 18 Monate in einer Krankenkasse versichert ist, kann seine Mitgliedschaft ohne Grund kündigen. Bei kürzerer Mitgliedschaft kann seit der Einführung des Gesundheitsfonds nur gekündigt werden, wenn die Krankenkasse Zusatzbeiträge erhebt. Man spricht hierbei von einem Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall besteht eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende. Das bedeutet für alle, die bis Ende Februar kündigen, dass sie ab Mai in einer anderen Kasse versichert sein könnten. Die Kündigung kann formlos verfasst werden und muss spätestens bis zum ersten Fälligkeitstermin des Zusatzbeitrags bei der Kasse sein. Die Versicherung muss ihre Mitglieder schriftlich mindestens vier Wochen vor dem ersten Fälligkeitstermin über den zusätzlichen Beitrag informieren und auf das Sonderkündigungsrecht hinweisen. Das Sonderkündigungsrecht gilt nicht nur bei der Einführung eines Zusatzbeitrags sondern auch, wenn ein bereits festgesetzter Zusatzbeitrag erhöht oder ein bisher vereinbarter Bonus gekürzt wird. Doch Vorsicht! Wer mit seiner Versicherung einen Wahltarif vereinbart hat, kann nicht so ohne Weiteres die Versicherung wechseln. Dann ist er erst einmal für drei Jahre an seine Versicherung gebunden. Das gilt allerdings nicht für die Tarife, zu denen die Kasse gesetzlich verpflichtet ist. Ebenfalls kein Sonderkündigungsrecht besteht, wenn der Gesetzgeber den für alle Kassen gleichen allgemeinen Beitrag (derzeit 14,9 Prozent) erhöht. Zusatzbeiträge hingegen sind Sache der Kasse, die muss der Versicherte nicht ohne Weiteres hinnehmen. Bei einem geplanten Wechsel sollte rechtzeitig ein Aufnahmeantrag bei der gewünschten neuen Versicherung gestellt werden. Denn wer nach Ablauf der zweimonatigen Kündigungsfrist keine neue Kasse gefunden hat, bleibt automatisch bei der alten. Die Kündigung gilt dann als unwirksam. Nach einigen Tagen verschickt die alte Krankenversicherung eine Kündigungsbestätigung. Erst nach Erhalt dieser Kündigungsbestätigung stellt die neue Krankenkasse eine Mitgliedsbescheinigung aus. Soll ich wechseln? Wer ohnehin unzufrieden mit seiner Kasse ist, etwa weil sie schlecht erreichbar ist oder andere Kassen mehr bieten, kann wechseln, wenn ihm ein Zusatzbeitrag ins Haus flattert. Da jedoch alle Kassen an den gesetzlichen Leistungskatalog gebunden sind, können die Unterschiede bezüglich der Leistung nicht allzu groß sein. Doch es lohnt sich dennoch, gründlich hinzuschauen, was die einzelnen Krankenkassen bieten. Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Sie eine neue Krankenkasse finden und auf welche Kriterien Sie achten müssen.


Die richtige Kasse finden


Wahltarife der gesetzlichen Kassen Bereits seit der Gesundheitsreform 2007 dürfen die Krankenkassen Tarife anbieten, die spezieller auf die Bedürfnisse des Versicherten ausgerichtet sind, wovon sie auch regen Gebrauch machen. Die Namen der Tarife variieren von Kasse zu Kasse, die Prinzipien sind ähnlich: Beispielsweise der Kostenerstattungstarif: Die Patienten zahlen ihre Behandlung zunächst selbst, was den Vorteil hat, dass gesetzlich Versicherte den gleichen Behandlungsstatus bekommen wie Privatversicherte. Die Rechnung legen sie anschließend gegen eine Bearbeitungsgebühr der Krankenkasse vor. Diese erstattet die Kosten in Höhe des gesetzlichen Leistungsanspruchs. Den Rest muss der Versicherte selbst tragen. Viele Kassen bieten ihren Versicherten auch so genannte Selbstbehalttarife an. Hierbei verpflichtet sich der Versicherte, einen vertraglich festgelegten Anteil seiner Behandlungskosten selbst zu übernehmen. Als Gegenleistung erhält er einen Betrag gutgeschrieben beziehungsweise ausgezahlt. Dieser Tarif kann sich vor allem für Versicherte lohnen, die eher selten zum Arzt gehen. Das gleiche gilt für Tarife mit Beitragsrückerstattung: Wenn der Versicherte ein Jahr lang keine Leistung seiner Krankenkasse - außer Vorsorge und Früherkennung - in Anspruch genommen hat, wird er dafür mit einer Prämie oder einer Zuzahlungsermäßigung belohnt. Dies sollte allerdings nicht für die mitversicherten Familienmitglieder gelten. Denn sonst dürfen auch die Kinder nicht zum Arzt, damit der Vater seinen Bonus erhält. In diesem Vergleichsrechner erhalten Sie einen Überblick, welche Tarife die verschiedenen Kassen bieten. Service und Mehrleistungen Ein weiteres Kriterium sollte für Wechselwillige in der gesetzlichen Krankenversicherung sein: Wie gut ist der Service der entsprechenden Kasse? Wie kann ich bei Fragen beispielsweise zur Kostenübernahme meine Versicherung erreichen? Gibt es bei gesundheitlichen Fragen eine kompetente Beratung? Wer als Versicherter einen persönlichen Ansprechpartner braucht, sollte sich für eine Krankenkasse mit Filialen in seiner Nähe entscheiden. Wem der telefonische oder der E-Mail- Kontakt genügt, der kann auch bei einer Direkt-Kasse gut aufgehoben sein. Ebenfalls wichtig zur Entscheidungsfindung: Welche Zusatzleistungen oder Präventionsmöglichkeiten bietet eine Kasse? Einige Kassen sind beispielsweise großzügig bei den Kinderuntersuchungen und übernehmen mehr als den vorgeschriebenen Standard. Andere Kassen zahlen homöopathische Behandlungen oder Grippeschutzimpfungen. Ebenso interessant: Bietet die Krankenkasse Bonusprogramme? Hierbei bekommt der Versicherte beispielsweise für Vorsorgeuntersuchungen (Krebsvorsorge) und gesundheitsbewusstes Verhalten wie Raucherentwöhnungskurse, den regelmäßigen Besuch eines Fitnessstudios oder eines Herz-Kreislauf-Trainings einen finanziellen Bonus von der Kasse. Service und Leistung immer wichtiger Wer zu einer anderen Krankenkasse wechselt, muss bedenken, dass er auf jeden Fall für 18 Monate an die neue Versicherung gebunden ist. Dann kann er wie gehabt zum Ende des jeweils übernächsten Monats kündigen. Ein Sonderkündigungsrecht entsteht erst, wenn auch die neue Versicherung einen Zusatzbeitrag erhebt oder eine bisher bestehende Prämie kürzt. Ein Wahltarif erhöht in der Regel die Mindestbindungsfrist auf drei Jahre. In diesem Vergleichsrechner können Sie individuell auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Tarife finden, mit denen Sie bestmöglich sparen. Sie erhalten eine Übersicht über die verschiedenen Kassen. Die Schwerpunkte im Vergleich sind Prävention, Leistung und Beratung. Geschätzte Leser: Verlangt Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag? Wollen Sie die Krankenkasse wechseln? Diskutieren Sie mit anderen Versicherten in unserem Forum für Steuern, Versicherungen und Finanzen.