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Ratgeber Geldsparen

Ratgeber Geldsparen Wer kennt das nicht? Bei einem Blick auf den Kontoauszug gegen Ende des Monats gehen die Zahlen oftmals gen Null, und man fragt sich, wo das Geld den Monat über geblieben ist. Wer an den richtigen Stellen die Lebenshaltungskosten senkt, spart Geld und tut seinem Konto etwas Gutes. mehr...

Zwei Klassengesellschaft in der medizinischen Abdeckung?

Obwohl Deutschland im internationalen Vergleich eines der besten Gesundheitssysteme überhaupt hat, wird von einer Zwei-Klassen-Medizin gesprochen. Privatpatienten empfangen umfassendere Leistungen als gesetzlich versicherte Kassenpatienten, zahlen jedoch auch entsprechend mehr. mehr...

Zeckensaison 2013: Welche Versicherung zahlt?

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News

Starthilfe: Auch kleine Unternehmer brauchen großes Geld (2008-04-25 12:18:18)

Starthilfe: Auch kleine Unternehmen brauchen großes Ein eigener Blumenladen, ein Catering-Service oder selbst gestrickte Strümpfe verkaufen? Es gibt viele Ideen und Träume zum eigenen Unternehmen. Doch oft zerplatzen diese, weil das nötige Geld fehlt oder frühzeitig ausgeht. Aber häufig mangelt es auch einfach an der nötigen Information, wie man an das Geld herankommt.

Öffentliche Fördertöpfe für Gründer und Unternehmer


(awe) Egal, wie clever die Geschäftsidee ist, wie vielversprechend die Perspektive. Auf Unternehmensgründer in der Startphase kommen zunächst einmal Kosten zu. Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus startet, kann jedoch auf finanzielle Unterstützung von der Arbeitsagentur hoffen. Denn wer eine eigene Firma gründet und noch einen Anspruch auf 90 Tage Arbeitslosengeld hat, kann beim Arbeitsamt den so genannten Gründungszuschuss beantragen. Die Förderung aus Arbeitslosengeld plus Zuschuss von 300 Euro läuft maximal 15 Monate, im letzten halben Jahr wird nur noch der Zuschuss gezahlt. Doch nicht alle Neu-Gründer bekommen auch den Gründungszuschuss. Und viele Unternehmer brauchen zusätzlich das Geld für eine Büroeinrichtung, Computer, Drucker oder Faxgerät, um überhaupt starten zu können. Auch Kaution und Miete für neue Räume, Kosten für die eigene Homepage oder andere Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit fallen an, bevor überhaupt Umsatz gemacht werden kann. Und wer es größer plant, braucht auch Geld für Fahrzeuge, Materialien und Angestellte. Woher nehmen? Je mehr Eigenkapital der Gründer in sein neues Unternehmen einbringt, umso besser - mindestens 20 Prozent sollten es schon sein. Eigenkapital macht nicht nur unabhängig und flexibel, es ebnet auch den Weg zu anderen Finanzierungsquellen: Bankkredite und öffentliche Förderung. Speziell für Existenzgründer und bestehende Unternehmen gibt es Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU, die meist als Darlehen vergeben werden, aber auch Zuschüsse können beantragt werden. Wer ein Darlehen aus öffentlicher Förderung bekommt, profitiert in der Regel von günstigen Zinsen, einer langen Laufzeit und oft auch einer "Schonzeit", in der noch nicht mit der Tilgung begonnen wird. In der Förderdatenbank des Ministeriums für Wirtschaft und Technologie kann sich jeder Gründer in spe die passende Fördermöglichkeit heraussuchen. Je nach Finanzierungswunsch, Bundesland und Unternehmensstatus werden unterschiedliche Möglichkeiten aufgeführt, beispielsweise das StartGeld der KfW Mittelstandsbank, Das ERP-Kapital für Gründung oder regionale Produkte, zum Beispiel die der Investitionsbank Berlin. Doch auch wenn es sich um ein öffentlich gefördertes Darlehen handelt, der erste Weg ist immer der zur Hausbank. Diese leitet den Antrag an eine Förderbank, beispielsweise an die Mittelstandsbank oder eine Bürgschaftsbank weiter. Wichtig für eine Zusage sind ein überzeugendes Unternehmenskonzept, das auch die nötige Qualifikation des Gründers bescheinigt sowie meist eine hauptberufliche Geschäftsaufnahme. Eine gute Bonität wirkt sich positiv auf den Zinssatz aus: Je geringer das Risiko für die Förderbank desto niedriger auch der Zins. Wichtig : Öffentliche Fördermittel müssen immer vor der Existenzgründung beantragt werden. Auf dieser Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie finden Sie zahlreiche Informationen, Adressen und Fördermöglichkeiten. Tipp: Auch für eine fachkundige Beratung in Sachen Förderung und Finanzen gibt es Zuschüsse. Die Alternative oder Ergänzung zu einem öffentlich geförderten Darlehen wäre ein Kredit bei der Bank, am besten mit günstigen Konditionen. Wie man einen günstigen Kredit bekommt, lesen Sie im folgenden Kapitel.


Wie komme ich an den Kredit bei der Bank?


Aus Gründungskosten, laufenden Unternehmenskosten und privaten Fixkosten abzüglich der vorhandenen Mittel ergibt sich der Kapitalbedarf. Ist der aus einer öffentlichen Förderung nicht abgedeckt oder wird diese vielleicht nicht bewilligt, ist ein Ratenkredit gefragt. Oft ist es für einen Unternehmensgründer jedoch nicht leicht, bei der Bank einen günstigen Kredit zu bekommen. Denn Sicherheiten wie eine Festanstellung kann er logischerweise nicht bieten, das erhöht das Ausfallrisiko für die Bank, weswegen auf viele Anfragen eine negative Antwort folg. Seit Basel II, also dem "risikogerechten Zinssystem" werden die Zinsen nach dem Eigenkapital und anderen Sicherheiten ausgerichtet. Auch der Wohnort, bereits vorhandene Schulden und das Zahlungsverhalten des Kunden werden in das so genannte Scoring einbezogen, um die Bonität zu ermitteln. Wer nichts zu bieten hat, bekommt allenfalls einen Kredit mit extrem hohen Zinsen. Auch hier sollte der erste Weg zur Hausbank führen, denn die kennt Sie am besten. Fragen Sie nach dem direkten Ansprechpartner für Existenzgründer oder einer anderen "entscheidenden" Person. Für die Hausbank ist wichtig, dass Sie den eingegangenen Zahlungsverpflichtungen (Tilgung und Zinszahlung) jederzeit nachkommen können. Dabei gilt: Je schlechter die Bonität , desto höher das Risiko für die Bank, dementsprechend höher ist auch der Zins - und umgekehrt. Es muss in jedem Fall vorauskalkuliert werden: Wie hoch dürfen die monatlichen Belastungen durch einen Kredit sein? Und auch die Laufzeit der Finanzierung sollte gut überlegt sein: Langlebige Anschaffungen, wie ein Firmenfahrzeug oder die Büroausstattung sollten auch über langfristige Darlehen finanziert werden, laufende Kosten hingegen über kurzfristige Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten. Ein schlüssiges Unternehmenskonzept , genügend Eigenkapital und andere Sicherheiten können hingegen überzeugende Argumente für zweifelnde Banker sein. Ohnehin sollten sich Gründer auf das Gespräch mit der Bank gut vorbereiten. Nicht nur der Antragsteller selbst und seine Fähigkeiten sondern auch die Rentabilität des Vorhabens müssen überzeugen. Ist die Hausbank nicht willens, einen Kredit zu vergeben, darf man sich nicht von seinem Traum abbringen lassen. Im Gegenteil: Aus einer gut begründeten Ablehnung lassen sich wertvolle Hinweise für das nächste Kreditgespräch ziehen. Deswegen und zum Vergleich der Konditionen sollte man ohnehin Termine bei mehreren Instituten machen. Oft sind auch Direkt-Banken eher dazu bereit, einem Selbstständigen Geld zu leihen als die Filialbanken. Über einen Online-Finanzvergleich können sich Firmenkunden über günstige Bedingungen verschiedener Finanzprodukte informieren. Es gibt auch Kreditvermittler, die auf Selbstständige spezialisiert sind. Sie kooperieren mit Partnerbanken und leiten eine Kreditanfrage von Bank zu Bank weiter. Ihr Service ist in der Regel kostenlos, allerdings beziehen sie eine Provision für ihre Kreditvermittlung, die die Bank an den Kreditnehmer in Form eines höheren Zinssatzes weitergibt. Als weitere Alternative für alle, die von ihrer Bank nichts zu erwarten haben, wird in letzter Zeit das so genannte Social-Lending gepriesen. Nutzer einer Online-Plattform leihen anderen Nutzern Geld; wer den günstigsten Zinssatz bietet, erhält den Zuschlag. In Großbritannien und den USA sind sie der große Hit, bei uns sind diese Kreditplattformen noch relativ unbekannt und angesichts unterschiedlicher Sicherheitskonzepte auch mit Vorsicht zu genießen. In diesem Text finden Sie weitere Informationen: "Das Volk ist die Bank" Und wenn es mit der Firma wider Erwarten dann doch nicht klappt? Wer als Selbstständiger nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, erhält auch keine Leistungen. Wie die günstige freiwillige Arbeitslosenversicherung funktioniert, lesen Sie auf der folgenden Seite.


Günstige Beiträge in der freiwilligen Arbeitslosenversicherung


Ein Gründer sollte auch in der größten Anfangs-Euphorie an schlechte Zeiten denken: Die Ausgaben steigen, der Wettbewerb macht die Geschäftsidee kaputt. Es gibt viele Risiken, die ein junges Unternehmen schnell wieder zunichte machen können. Hat man keinen Restanspruch auf Arbeitslosengeld aus der Zeit vor der Gründung, ist es gut, rechtzeitig vorzusorgen - ansonsten bleibt nur noch ein Antrag auf Arbeitslosengeld II . Doch es gibt für Selbstständige mit einer Arbeitszeit von mindestens 15 Wochenstunden seit 2006 eine günstige Möglichkeit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung - im Amtsdeutsch: das "Versicherungspflichtverhältnis auf Antrag". Für einen geringen Beitrag kann sich jeder, der innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig tätig war, gegen Arbeitslosigkeit versichern, wenn er ein eigenes Unternehmen gründet. Es wird auch der Bezug einer Entgeltersatzleistung, wie beispielsweise Arbeitslosengeld, als Voraussetzung akzeptiert, die Dauer spielt hierbei keine Rolle. Zur freiwilligen Weiterversicherung muss sich der Gründer allerdings schnell entscheiden, denn die Aufnahme ist nur innerhalb eines Monats nach Beginn der selbstständigen Tätigkeit möglich. Die Maßnahme ist zunächst bis Ende 2010 befristet. Der monatliche Beitrag der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbstständige liegt seit Januar 2008 bei 20,50 Euro in den alten Bundesländern und bei 17,33 EUR in den neuen Bundesländern. Scheitert die Geschäftsidee und verliert der Gründer sein Einkommen, bzw. gibt er sein Unternehmen wieder auf, erhält er Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Hat der Betroffene in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosigkeit mindestens 150 Tage in versicherungspflichtiger Tätigkeit gearbeitet, wird das Arbeitslosengeld nach dem Einkommen aus der Angestellten-Tätigkeit berechnet. Hier lesen Sie viele weitere Informationen rund um Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld. Für alle anderen richtet sich die Zahlung nach einem fiktiven Gehalt, das je nach Qualifikation gestaffelt ist. Arbeitslose Selbstständige (Steuerklasse III, kein Kind) mit Hochschulabschluss erhalten laut Arbeitsagentur beispielsweise 1.233,30 Euro im Westen, in den neuen Bundesländern sind es 1.095,60 Euro. Demgegenüber stehen gescheiterten Unternehmern ohne Ausbildung in den alten Bundesländern 696,90 Euro Arbeitslosengeld zu, im Osten hingegen nur 587,40 Euro. Die Dauer des Anspruchs ist abhängig davon, wie lange der Betroffene in den letzten drei Jahren in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat. Jedoch ist die freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung nicht für immer freiwillig, denn laut den offiziellen Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit begründet man ein Versicherungspflichtverhältnis, der Versicherte kann also nicht einfach wieder aussteigen. Diese "freiwillige Weiterversicherung" endet erst, wenn man die Selbstständigkeit aufgibt oder drei Monate mit den Beiträgen in Verzug ist. Berichten Sie über Ihre Erfahrungen oder stellen Sie Fragen zum Thema bei den forium Experten, dem Forum für Steuern, Versicherungen und Finanzen. Tipp: Die Möglichkeit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung - das Versicherungspflichtverhältnis auf Antrag - gibt es auch für alle, die mindestens 14 Stunden pro Woche einen Angehörigen pflegen, der der Pflegestufe I bis III zugeordnet ist; die monatlichen Beiträge sind hier sogar noch geringer. Auf der nächsten Seite finden Sie die wichtigsten Punkte dieses Textes noch einmal zusammengefasst.


Fazit: Der gute Eindruck zählt


Wer eine eigene Firma gründet und noch einen Anspruch auf 90 Tage Arbeitslosenhilfe hat, kann beim Arbeitsamt den so genannten Gründungszuschuss beantragen. Die Förderung aus Arbeitslosengeld plus Zuschuss von 300 Euro läuft maximal 15 Monate, im letzten halben Jahr wird nur noch der Zuschuss gezahlt. Je mehr Eigenkapital der Gründer in sein neues Unternehmen einbringt, umso besser - mindestens 20 Prozent sollten es nach Expertenmeinung sein. Eigenkapital macht nicht nur unabhängig und flexibel, es ebnet auch den Weg zu anderen Finanzierungsquellen: Bankkredite und öffentliche Förderung. Speziell für Existenzgründer und bestehende Unternehmen gibt es Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU, die meist als Darlehen vergeben werden, aber auch Zuschüsse kann man bekommen. Wer ein Darlehen aus öffentlicher Förderung erhält, profitiert in der Regel von günstigen Zinsen, einer langen Laufzeit und oft auch einer "Schonzeit", in der die Tilgung noch ruht. Oft ist es für einen Unternehmensgründer nicht leicht, bei der Bank einen günstigen Kredit zu bekommen. Denn Sicherheiten wie eine Festanstellung kann er logischerweise nicht bieten, das erhöht das Ausfallrisiko für die Bank, weswegen auf viele Anfragen eine negative Antwort kommt. Seit Basel II, also dem "risikogerechten Zinssystem", werden die Zinsen nach dem Eigenkapital und anderen Sicherheiten ausgerichtet, auch Wohnort, Schulden und Zahlungsverhalten des Kunden werden in das so genannte Scoring mit einbezogen um die Bonität zu ermitteln Die Höhe des Zinssatzes ist abhängig von der Bonität. Dabei gilt: Je schlechter die Bonität, desto höher das Risiko für die Bank, dementsprechend höher ist auch der Zins - und umgekehrt. Ein schlüssiges Unternehmenskonzept, Eigenkapital und andere Sicherheiten können hingegen Argumente für zweifelnde Banker sein. Wenn das Unternehmen allerdings scheitert, sollte man gut vorbereitet sein. Denn es gibt für Selbstständige mit einer Arbeitszeit von mindestens 15 Wochenstunden die Möglichkeit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung - im Amtsdeutsch: das "Versicherungspflichtverhältnis auf Antrag". Für einen geringen Beitrag kann sich jeder Existenzgründer, der innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig tätig war oder über einen beliebigen Zeitraum Ersatzleistungen bezogen hat, gegen Arbeitslosigkeit versichern. Hat der Betroffene in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosigkeit mindestens 150 Tage in versicherungspflichtiger Tätigkeit gearbeitet, wird das Arbeitslosengeld nach dem Einkommen aus der Angestellten-Tätigkeit berechnet. Für alle anderen richtet sich die Zahlung nach einem fiktiven Gehalt, das je nach Qualifikation gestaffelt ist. Und das kann sich lohnen für alle, die bei der Unternehmensgründung ein späteres Scheitern doch nicht ausschließen - sicher ist sicher.