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News

Kurzarbeit oder arbeitslos: Das steht Ihnen zu(2009-05-19 09:58:20)

Kurzarbeit oder arbeitslos: Das steht Ihnen zu Heutzutage kann es jeden erwischen. Die Konjunktur schwächelt. Die Arbeitslosenzahlen steigen. Wer Glück hat, verliert den Job nicht ganz, sondern darf in Kurzarbeit weitermachen. Doch, was bleibt vom Gehalt übrig? Und wie viel bekomme ich, wenn ich doch arbeitslos werde? Die Antworten lesen Sie in unserem Text.

Wenn der Chef auf Kurzarbeit umstellt


(awe) Kurzarbeit ist eine Maßnahme der Agentur für Arbeit, um in auftragsschwachen Zeiten betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Indem die reguläre Arbeitszeit der Angestellten verkürzt wird, kann der Arbeitgeber finanziell entlastet werden. Der Arbeitnehmer behält seinen Arbeitsplatz, während der Chef weniger Lohnkosten hat, finanzielle Unterstützung erhält der Arbeitgeber vom Arbeitsamt. Gleichzeitig muss das Unternehmen in schlechten Zeiten keine eingearbeiteten Fachkräfte vor die Tür setzen und kann bei wieder steigender Konjunktur auf ein eingespieltes Team zählen. Bei einem Verdienstausfall von mindestens zehn Prozent haben Arbeitnehmer Anspruch auf Kurzabeitergeld. Die ursprüngliche Regelung, dass mindestens 30 Prozent der Belegschaft betroffen sein müssen, wurde bis Ende 2010 ausgesetzt. Der Arbeitgeber erhält von der Arbeitsagentur 60 Prozent vom Nettogehalt der ausgefallenen Arbeitszeit (bzw. 67 Prozent, wenn der Angestellte Kinder hat). Dieses Kurzarbeitergeld zahlt der Chef seinem Angestellten mit dem Gehalt für die verbleibenden Arbeitsstunden aus. Die mögliche Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld soll von derzeit 18 auf 24 Monate erhöht werden. Kurzarbeit statt Kündigung Darüber hinaus übernimmt die Agentur für Arbeit 50 Prozent der Sozialabgaben für den Arbeitgeber. Nimmt der Arbeitnehmer in seiner ausgefallenen Arbeitszeit an einer Weiterbildung oder Qualifizierung teil, kann die Arbeitsagentur befristet bis Ende 2010 sogar die kompletten Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers übernehmen. Die Weiterbildungsmaßnahmen werden ebenfalls von der Arbeitsagentur gefördert. Mit Kurzarbeit hat der Arbeitnehmer zwar auf der einen Seite finanzielle Einbußen, auf der anderen Seite bleibt er jedoch von Arbeitslosigkeit verschont. Wenn es trotz Kurzarbeit nicht zu vermeiden ist, dass jemand eine Kündigung erhält, hat die gekürzte Arbeitszeit keine Auswirkungen auf die Höhe des Arbeitslosengeldes. Denn der Anspruch auf Arbeitslosengeld wird nicht mit dem gekürzten Gehalt als Grundlage berechnet, sondern ausgehend vom vertraglich festgelegten Verdienst vor der Kurzarbeit. Welche Schritte nach einer Kündigung die ersten sein sollten und wie hoch Ihr Arbeitslosengeld ausfällt, lesen Sie auf der folgenden Seite.


Was tun bei Arbeitslosigkeit?


Wer von seinem Chef eine Kündigung erhält, muss sich idealerweise drei Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit persönlich bei der Arbeitsagentur melden. Wenn man jedoch kurzfristiger von seiner Entlassung erfährt, muss die Agentur für Arbeit innerhalb von drei Tagen darüber in Kenntnis gesetzt werden. So soll bereits im Vorfeld der eigentlichen Arbeitslosigkeit soviel wie möglich getan werden um für den Betroffenen einen neuen Job zu finden. Wer eine Kündigung verspätet meldet, muss mit einer Sperrfrist bei den Leistungen rechnen. Ohnehin gilt der Anspruch auf Arbeitslosengeld erst ab dem Tag der persönlichen Arbeitslosmeldung. Wer selbst kündigt, bekommt bis zu drei Monate kein Arbeitslosengeld. Dasselbe gilt, wenn der Entlassene die Kündigung durch eigenes Fehlverhalten herbeigeführt hat, bei einer so genannten verhaltensbedingten Kündigung. Auch wenn das Arbeitslosengeld bereits gezahlt wird, muss der Arbeitsuchende einige Pflichten erfüllen, damit ihm keine Leistungen gestrichen werden. So muss er sich selbst aktiv um eine neue Stelle bemühen und auch für die Bemühungen des Arbeitsvermittlers verfügbar sein. Mit Zustimmung der Arbeitsagentur ist eine Ortsabwesenheit für höchstens 21 Tage im Jahr möglich. Wie hoch ist das Arbeitslosengeld? Nicht jeder, der seinen Job verliert, hat automatisch Anspruch auf Arbeitslosengeld. Nur wer innerhalb von zwei Jahren mindestens zwölf Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, kann mit Geldleistungen rechnen. Zeiten mit Bezug von Kurzarbeitergeld (auch Transfer- und Saisonkurzarbeitergeld) werden voll berücksichtigt. Die Anspruchsdauer ist gestaffelt nach der Zeit der versicherungspflichtigen Tätigkeit: Hat man mindestens zwölf Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt, besteht sechs Monate lang Anspruch auf Arbeitslosengeld. Bei längerer Versicherungspflicht gilt: 16 Monate Versicherungspflicht: acht Monate Anspruch, bei 20 Monaten hat man zehn Monate Anspruch und bei 24 Monaten Tätigkeit zwölf Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Arbeitslosengeld. Für Arbeitslose nach Vollendung des 50. Lebensjahres gilt eine verlängerte Bezugsdauer. Bei 30 Monaten versicherungspflichtiger Tätigkeit haben sie Anspruch auf 15 Monate Geld vom Arbeitsamt. Ab 36 Monaten Tätigkeit können sie 18 Monate lang Arbeitslosengeld beziehen, sofern sie das 55. Lebensjahr vollendet haben. Ab dem 58. Lebensjahr und 48 Monaten Beitragszahlung besteht ein Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld. Das Arbeitslosengeld entspricht bei Kinderlosen etwa 60 Prozent des bisherigen Netto-Einkommens, bei Arbeitslosen mit Kindern sind es 67 Prozent. Über das Arbeitsamt versichert Zusätzlich zum Arbeitslosengeld übernimmt die Arbeitsagentur die Beiträge der Krankenkasse, der Pflegeversicherung und der Rentenversicherung. Private Krankenversicherungen werden weiterbezahlt, wenn der Arbeitsuchende bereits fünf Jahre lang Mitglied ist. Andernfalls muss er in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Die Agentur für Arbeit zahlt die Beiträge zur privaten Krankenversicherung jedoch höchstens bis zur Höhe der Beiträge einer gesetzlichen Krankenversicherung. Auch in die Rentenversicherung wird weiter eingezahlt. Da jedoch das Arbeitslosengeld niedriger ist als das ehemalige Einkommen, sind auch die anteiligen Beiträge zur Rentenversicherung geringer. Das wirkt sich wiederum auf den Rentenanspruch aus. Als Berechnungsgrundlage gelten hier 80 Prozent des ehemaligen Brutto-Einkommens. Die Höhe Ihres voraussichtlichen Arbeitslosengeldes können Sie mit diesem Arbeitslosengeld-Rechner ermitteln. Den genauen Anspruch erfahren Sie von Ihrer Arbeitsagentur. Wenn kein Anspruch (mehr) auf Arbeitslosengeld besteht, bleibt noch ein Antrag auf Arbeitslosengeld II, auch unter der Bezeichnung Hartz IV bekannt. Mehr dazu lesen Sie auf der folgenden Seite.


Wann bekomme ich ALG II?


Alle erwerbsfähigen, hilfsbedürftigen Personen von 15 bis 65 Jahren haben Anspruch auf Arbeitslosengeld II (ALG II). Diese Leistung kann auch erhalten, wer mit einem erwerbsfähigen Hilfsbedürftigen in einer Bedarfsgemeinschaft, also in einem gemeinsamen Haushalt, lebt. Bei einer Bedarfsgemeinschaft werden das Einkommen und das Vermögen aller Haushaltsangehörigen mit einbezogen, um den ALG II-Bedarf zu berechnen. Ein Anspruch auf ALG II kann ebenfalls bestehen, wenn man bereits Arbeitslosengeld bezieht, dieses aber unter dem errechneten Bedarf liegt. So kann das Arbeitslosengeld durch ALG II aufgestockt werden. Auch Geringverdiener, deren Gehalt unter dem errechneten Bedarf liegt, können Anspruch auf ALG II als Grundsicherung zum Lebensunterhalt haben. Auch Arbeitslose, deren Bezugszeit von Arbeitslosengeld abläuft, haben möglicherweise einen Anspruch auf ALG II. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Arbeitslosengeld II. Regelsatz und Mehrbedarf Das Arbeitslosengeld II setzt sich zusammen aus Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und aus Kosten für Unterkunft und Heizung. Zu den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, die aus verschiedenen Regelsätzen für die einzelnen Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft errechnet werden, kann es noch Anspruch auf so genannten Mehrbedarf und weitere Zuschläge geben. Die Wohnkosten werden in angemessener Höhe gezahlt. Sind in den Heizkosten die Kosten zur Warmwasserbereitung bereits enthalten, wird meist eine Pauschale abgezogen. Die Kosten für den weiteren Energieverbrauch, zum Kochen oder für Elektrogeräte beispielsweise, müssen ebenfalls über den Regelsatz gedeckt werden. Verschiedene Regelsätze Die so genannte Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts beträgt seit Juli 2008 genau 351 Euro. Den vollen Regelsatz bekommen erwerbsfähige Hilfsbedürftige, wenn sie alleinstehend, alleinerziehend oder mit einem minderjährigen Partner in einer Bedarfsgemeinschaft sind. Lebt der Antragsteller mit einem volljährigen Partner zusammen, stehen ihm noch 90 Prozent der Regelleistung (316 Euro) zu. Ist der Partner ebenfalls ALG II berechtigt, hat auch er Anspruch auf 90 Prozent des Regelsatzes. Einem minderjährigen Partner würden ebenso wie Kindern von 14 bis 24 Jahren 80 Prozent des Regelsatzes (281 Euro) zustehen. Für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres beträgt der Anteil am Regelsatz 60 Prozent, also derzeit 211 Euro. Im Rahmen des Konjunkturpakets II wird der Prozentsatz für Kinder unter 14 Jahren jedoch im Juli 2009 auf 70 Prozent des vollen Regelsatzes angehoben. Weil sich der Regelsatz für Hartz IV an den Renten orientiert und diese im Sommer 2009 leicht steigen, erhöht sich auch ab Juli der Bedarf für den Haushaltsvorstand auf monatlich 359 Euro und damit auch die anteiligen Regelsätze der weiteren Haushaltsangehörigen. Darüber hinaus kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Mehrbedarf auf den jeweiligen Regelsatz gezahlt werden. Für eine Schwangerschaft ab der 13. Woche beträgt der Mehrbedarf 17 Prozent pro Monat, bei Behinderung liegt er bei 35 Prozent des Regelsatzes. Auch Alleinerziehende haben einen Anspruch auf Mehrbedarf. Dieser richtet sich nach der Zahl und dem Alter der Kinder. Einen befristeten Zuschlag bekommen ehemalige Bezieher von Arbeitslosengeld in den ersten beiden Jahren. Ist jemand aus medizinischen Gründen auf eine kostenaufwändige Ernährung angewiesen, z.B. bei Diabetes oder erhöhtem Blutfett, hat er ebenfalls Anspruch auf eine höhere Leistung. Hier werden laut Gesetz die Kosten der Ernährung in angemessener Höhe übernommen. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dies lediglich die groben Erstinformationen zum Arbeitslosengeld II sind, Einzelfälle sind nicht abgedeckt. Wie hoch Ihr Anspruch auf ALG II tatsächlich ist, erfahren Sie in Ihrer Arbeitsagentur, der ARGE oder beim zuständigen kommunalen Träger. Ihren möglichen Hartz IV-Anspruch können Sie jedoch mithilfe unseres ALG II Rechners ermitteln. Fragen? Wollen Sie mit anderen Lesern über Versicherungen oder Geldangelegenheiten diskutieren? Oder haben Sie Fragen zu Steuer- und Finanzthemen? Dann besuchen Sie die "forium Experten" unser Verbraucherforum für Versicherungen, Steuern und Finanzen.