Was Kostet Eine Hausratversicherung?

Hausratversicherung online vergleichen

Im Haushalt kann viel passieren. Ein Wasserschaden oder ein Feuer könnten Ihren gesamten Besitz vernichten.

Auch Einbrüche sind ein herber finanzieller Verlust. Sichern Sie Ihr Hab und Gut mit einer Hausratversicherung. Die muss gar nicht teuer sein.

Was Kostet Eine Hausratversicherung?

Ammerländer > Ammerlaender-Classic InterRisk > InterRisk-XL-SB NV-Versicherung > NV-Versicherung-Spar-4.0

Ammerlaender-Classic
jährl. 39,26 €*

InterRisk-XL-SB
jährl. 41,07 €*

NV-Vers.-Spar-4.0
jährl. 50,18 €*

Vers.summe: 52.000,- € Selbstbehalt: 0,- €

Vers.summe: 48.000,- € Selbstbehalt: 150,- €

Vers.summe: 52.000,- € Selbstbehalt: 0,- €

*Versicherungsnehmer (geb. 1975, Arbeitnehmer)
Versichert ist: 80 m² Wohnung in PLZ 63607, Selbstbeteiligung: 150 €,
Vertragslaufzeit: 5 Jahre, Zahlweise: jährlich

Was Kostet Eine Hausratversicherung?

Ratgeber Geldsparen

Ratgeber Geldsparen Wer kennt das nicht? Bei einem Blick auf den Kontoauszug gegen Ende des Monats gehen die Zahlen oftmals gen Null, und man fragt sich, wo das Geld den Monat über geblieben ist. Wer an den richtigen Stellen die Lebenshaltungskosten senkt, spart Geld und tut seinem Konto etwas Gutes. mehr...

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Alternative Energie: Biogas Anlagen

Nachdem seit 2011 der Beschluss der schwarz-gelben Koalition festgesetzt wurde, 2022 das letzte Atomkraftwerk abzuschalten und somit aus der Kernkraft ausgestiegen wird, nimmt die Nachfrage nach Biogas sukzessiv zu. mehr...

News

Hausratversicherung: Beruhigt in den Urlaub fahren(2008-07-18 10:53:43)

Vorsicht Einbruch Endlich Urlaub. Wer die Möglichkeit hat, fährt zur Erholung in möglichst weite Ferne. Doch zu oft nimmt der Reisende ein mulmiges Gefühl mit in die Ferien: Was ist, wenn in der Abwesenheit in der eigenen Wohnung eingebrochen wird? Eine Hausratversicherung schützt zumindest vor dem finanziellen Desaster, wenn tatsächlich etwas passiert.

Was deckt die Hausratversicherung ab?


(awe) Für die Betroffenen ist es immer eine schlimme Sache: Die persönliche Habe ist durchwühlt, kaputt oder gestohlen. Statistisch kommt es etwa alle zwei Minuten in Deutschland zu einem Einbruch. Fremde im eigenen Heim. Den Verlust von persönlichen Unterlagen oder Erinnerungsstücken kann niemand ersetzen. Ein Trost, wenn die Hausratversicherung wenigstens den materiellen Schaden ausgleicht. Über die Hausratversicherung sind Schäden abgedeckt an allen beweglichen Gegenständen, die zum Haus oder zur Wohnung gehören: Möbel, Kleidung oder Elektrogeräte beispielsweise. Alles besonders Wertvolle wie Schmuck, Gemälde oder Antiquitäten wird mit einer vorher festgelegten Summe versichert. Das sind in der Regel bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme. Wer Kunstwerke oder andere Gegenstände besitzt, die noch wertvoller sind, sollte diese mit einer separaten Versicherung absichern. Doch eine Hausratversicherung leistet nicht nur bei Einbruchdiebstahl. Auch Schäden durch Feuer (keine Sengschäden), Leitungswasser, Explosionen, Sturm (in der Regel ab Windstärke acht), Vandalismus (in Folge eines Einbruchs) und Blitzeinschlag sind abgesichert. Aber auch die Kosten für Aufräumarbeiten, Entsorgung und den Einbau neuer Schlösser sind über die Police mit abgedeckt. Eine neue Musterklausel des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sieht einen erweiterten Schutz bei Fahrraddiebstahl vor: Bisher bekamen Versicherte einen Verlust außerhalb der Wohnung meist nur ersetzt, wenn das Rad zwischen sechs Uhr morgens und 22 Uhr gestohlen wurde. Nach den neuen Bedingungen spielt es keine Rolle mehr, ob Diebe am helllichten Tage oder nachts zuschlagen. Den Versicherungen steht es allerdings frei, ob sie die Erneuerung übernehmen. Hier lesen Sie mehr zum erweiterten Schutz bei Fahrraddiebstahl . Meist braucht man auch eine Zusatzversicherung für Aquarien, Wasserbetten und Überspannungsschäden. Das gilt ebenso für Elementarschäden wie beispielsweise Erdbeben oder Überschwemmungen. Wichtig: Sind Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit im Spiel, verliert man in der Regel seinen Versicherungsschutz komplett. Wer braucht eine Hausratversicherung? Mehr dazu lesen Sie auf der folgenden Seite.


Für wen lohnt sich eine Hausratversicherung?


Azubis und Studenten bis 26 Jahre, die nur vorübergehend nicht zu Hause wohnen, sind über die Hausratversicherung ihrer Eltern mitversichert, wenn sich die Ausbildung direkt an die Schulzeit anschließt. Alle anderen sollten das persönliche Risiko durch einen Einbruch oder eine andere Katastrophe abschätzen. Denn auch, wenn es in der Wohnung auf den ersten Blick eher "nichts zu holen" gibt, muss auch spärliches Mobiliar ersetzt werden, die Hausratversicherung erstattet den Neuwert. Mehr zu den genauen Bedingungen einer Hausratversicherung lesen Sie auch in unserem Ratgeber: "Hausratversicherung - Kosten, Abschluss und Verhalten im Schadensfall" . Bei Paaren, die zusammen wohnen, reicht es, wenn einer von beiden eine Hausratversicherung hat. Haben beide Partner eine Hausratversicherung, kann der jüngere der beiden Verträge gekündigt werden. Auf jeden Fall sollte man seiner Versicherung mitteilen, wenn man mit seinem Partner zusammenzieht. Denn meist ändert sich der Wert der zu versichernden Gegenstände. Wichtig: Wenn man umzieht, sollte man das seiner Versicherung umgehend melden. Sie zahlt dann im Schadensfall zwei Monate lang für beide Wohnungen, danach nur noch für die neue. Hier lesen Sie, wie Sie eine neue Hausratversicherung finden . Auch alles, was aus dem Keller oder vom Dachboden gestohlen wird, ist über die Hausratpolice abgedeckt. Und wenn man auf Reisen ist, ist in der Regel auch das Gepäck gegen Einbruchdiebstahl und Raub versichert. Eine zusätzliche Reisegepäckversicherung kann man sich so zumindest im europäischen Ausland meist sparen. Wichtig zum Abschluss einer Hausratversicherung ist die Höhe der Versicherungssumme. Mehr dazu lesen Sie auf der folgenden Seite.


Vorsicht vor Unterversicherung!


Will man seine Habe sinnvoll absichern, muss die Versicherungssumme stimmen. Sie sollte dem Neuwert des gesamten Hausrats entsprechen. Denn erstattet wird immer der gegenwärtige Neuwert des gestohlenen oder zerstörten Gegenstandes. Hierzu kann man genau auflisten, was zur kompletten Wohnungseinrichtung gehört und aus der Summe der einzelnen Kaufpreise die Versicherungssumme ermitteln. Die Versicherungen haben Listen, mit deren Hilfe man den Wert des Hausstandes ermitteln kann. Übersteigt der Wert der Einrichtung jedoch die Versicherungssumme, besteht die Gefahr der Unterversicherung und der Schaden wird nur anteilig ersetzt. Ist der Hausrat also beispielsweise nur zu seinem halben Wert versichert, wird auch der entstandene Schaden nach einem Einbruch nur zur Hälfte ersetzt. Einen Abzug wegen Unterversicherung kann der Kunde vermeiden, wenn er pro Quadratmeter Wohnfläche eine Versicherungssumme von mindestens 600 bis 700 Euro - je nach Versicherung - vereinbart. Jeder Schaden wird dann bis zur Höhe der Versicherungssumme voll ersetzt. Diese Summe sollte man aber im Einzelfall genau durchrechnen. Denn eine sehr kleine Wohnung mit großen Werten ist auf diese Weise schnell unterversichert. Und auf der anderen Seite versichert man so in einer spärlich eingerichteten Riesenwohnung seinen Besitz leicht über Wert. Da sich aus der Versicherungssumme auch die zu zahlende Prämie ergibt, zahlt man dann drauf. Hier lesen Sie weitere Informationen zur richtigen Versicherungssumme . Nicht nur die Wohnungsgröße ist entscheidend, mehrere Faktoren bestimmen die Versicherungsprämie. Deswegen sollte man die Preise und Leistungen der verschiedenen Unternehmen genau miteinander vergleichen. Über einen Vergleichsrechner im Netz kann man meist schnell und unkompliziert einen günstigen Hausrat-Versicherer finden. Brand? Einbruch? Was der Versicherte im Ernstfall tun muss, lesen Sie auf der folgenden Seite.


Wie sich Versicherte richtig verhalten


Der Versicherte ist dazu verpflichtet, einen entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten. Hierzu muss er beispielsweise geraubte Sparbücher und Schecks sperren lassen, bei einem Einbruch die Polizei und bei Brand die Feuerwehr einschalten. Und zerstörte Fenster und Türen müssen provisorisch einbruchsicher gemacht werden. Nach einem Einbruch muss man den Schaden unverzüglich der Versicherung melden. Auch eine polizeiliche Anzeige ist erforderlich. Dabei muss man eine Liste der gestohlenen Gegenstände einreichen. Die Versicherung zahlt auch nur bei einem wirklichen Einbruch. Lässt man also die Wohnungstür offen stehen, gibt es nichts. Außerdem können so genannte "Gefahrenerhöhungen" den Versicherungsschutz einschränken oder gefährden. Eine Gefahrenerhöhung liegt vor, wenn das Risiko eines möglichen Schadens steigt. Ein Risiko ist beispielsweise ein Baugerüst, das Einbrechern den Einstieg erleichtert, wenn die Wohnung mehr als 60 Tage unbewohnt ist oder wenn sich ein "feuergefährlicher Betrieb" in der Nachbarschaft niederlässt. Hierzu zählen beispielsweise Tankstellen, Gaststätten aber auch Handwerks- oder Industriebetriebe. Viele weitere Informationen zu den Pflichten eines Versicherungsnehmers finden Sie im Kleingedruckten des Vertrages oder in diesem Text: "Vorsicht, Obliegenheiten: Worauf Versicherte achten müssen" . Wie Sie einem potentiellen Einbrecher die Arbeit erfolgreich verleiden, lesen Sie auf der folgenden Seite.


Am besten: Kein Einbruch!


In der Regel will man seine Hausratversicherung jedoch gar nicht in Anspruch nehmen. Deswegen sollte man es potenziellen Einbrechern nicht zusätzlich einfach machen. Das fängt mit dem Schutz vor unbefugtem Zugang an. Hierzu sollte man die Wohnungstür mit guten Schlössern absichern. Und natürlich bei Abwesenheit keine Fenster auf Kipp stellen und mögliche Einstiegshilfen (z.B. eine Leiter im Garten) wegräumen. Das ist natürlich nicht nur in der Urlaubzeit wichtig, sondern sollte generell beherzigt werden. Ist man aber unterwegs, sollte die Wohnung nicht wirklich unbewohnt aussehen. Gut, wenn der Briefkasten bei längerer Abwesenheit nicht überquillt. Das Zeitungsabonnement kann unterbrochen werden. Um die regelmäßige Leerung der übrigen Post kann sich oft ein Nachbar kümmern oder man nimmt den, allerdings kostenpflichtigen, Lagerservice der Post in Anspruch. Und auch unterwegs lassen sich Hinweise auf eine leerstehende Wohnung vermeiden: Hierzu sollte man sicherheitshalber auf Adressanhänger am Reisegepäck verzichten, bzw. den beschrifteten Zettel verkehrt herum in den Anhänger schieben. Ein Hinweis auf eine leer stehende Wohnung kann auch die Abwesenheitsnotiz im E-Mail-Client sein, wenn man als Freiberufler von Zuhause arbeitet. Ist auch eine Adresse in der Signatur vorhanden, wüsste ein potenzieller Einbrecher gleich, wohin er sich wenden muss. Und: Eigentlich ein ganz alter Hut, aber immer wieder falsch gemacht: Das Rückkehrdatum aus dem Urlaub gehört nicht auf den Anrufbeantworter! Weitere nützliche Tipps, wie man die eigene Wohnung vor ungebetenen Gästen schützt, bietet zum Beispiel der Service der Polizei oder der Initiative für aktiven Einbruchschutz, "Nicht bei mir" . Wer kann berichten? Haben Sie Erfahrungen mit dem Versicherungsfall? Diskutieren Sie mit den "forium Experten" in unserem Forum.