Konditionen Bundesschatzbriefe

Langfristige Geldanlagen vergleichen

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Butterbrot im Anlagemenü(2001-10-19 12:00:00)

Bundesschatzbriefe sind eine solide Grundlage ohne Überraschungen, die trotzdem gute Zinsen versprechen und sich auch langfristig lohnen.

Bundesschatzbriefe


Bundesschatzbriefe sind eine solide Grundlage ohne Überraschungen: beim Bundesschatzbrief weiß man, was man kriegt. Schatzbriefe werden von der Bundesrepublik Deutschland herausgegeben, sind daher vollkommen risikolos, die Zinsen sind gestaffelt und steigen parallel zur Dauer der Anlage. Für "Bundesschätzchen" kann man auch einen monatlichen Ratensparvertrag abschließen und erhält sie schon ab einem Anlagebetrag von 100 DM. Sie eignen sich also auch fürs kleine Budget.

Man unterscheidet zwischen den Bundesschatzbriefen vom Typ A und B. Bei Typ A ist die Laufzeit auf sechs Jahre festgelegt. Die Auszahlung der Zinsen erfolgt jährlich, auf Wunsch werden die Zinsen wiederum in neue Bundesschatzbriefe angelegt. Die Laufzeit bei Typ B beträgt sieben Jahre, Zinsen und Zinseszinsen werden über diesen Zeitraum hinweg angesammelt und am Ende zusammen mit dem Anlagebetrag ausgezahlt. Man spricht von einem aufgezinsten Wertpapier.

Welches ist der richtige Typ für Sie?




Der richtige Typ


Für und wider - Der richtige Typ?
Bei Typ B fallen die Renditen etwas höher aus als bei Typ A, aus steuerlichen Gesichtspunkten kann eine Anlage in Typ A aber günstiger sein. Gerade bei größeren Anlagebeträgen sind die Steuerfreibeträge schnell überschritten, wenn der Ertrag als Gesamtsumme ausgezahlt wird.

Typ B rentiert sich also nur, wenn die Zinsen nach sieben Jahren unter dem Freibetrag liegen, ansonsten wird die Nach-Steuer-Rendite spürbar geschmälert, die pauschale Zinsabschlagsteuer liegt bei 30 Prozent. Oft ist es besonders günstig Bundesschatzbriefe vom Typ B sechs Jahre vor Rentenbeginn zu erwerben, da die Zinsen und damit die Besteuerung erst nach Rentenbeginn fällig werden und dann der persönliche Grenzsteuersatz niedriger ist, d.h. man zahlt weniger Steuern bzw. es fallen überhaupt keine an.




Kündigung


Kündigung
Nach sechs, bzw. sieben Jahren werden Bundesschatzbriefe fällig, wer möchte kommt aber auch früher an sein Geld. Nach Ablauf des ersten Jahres kann man Bundesschatzbriefe täglich zurückgeben. Die Summe, die der Anleger monatlich zurückerhalten kann, ist allerdings auf 10.000 DM plus Zinsen begrenzt, bei Ehepaaren ist der Betrag doppelt so hoch. Die einjährige Wartefrist gilt ab dem Emissionsdatum, nicht ab dem Zeitpunkt des Kaufs. Wer Bundesschatzbriefe erwirbt, die schon länger als ein Jahr auf dem Markt sind, kann diese also auch jederzeit wieder zurückgeben.

Nach einem Jahr ist auch ein Umtausch in andere Bundesschatzbriefe möglich. So kann man von gestiegenen Zinsen am Kapitalmarkt profitieren. Der Kauf von Bundesschatzbriefen ist also weitgehend risikolos. Vorsichtigen Sparern bieten Bundesschatzbriefe die Möglichkeit einer soliden, relativ flexiblen Geldanlage, spekulative Anleger können mit ihnen eine Grundlage zur Absicherung des Depots schaffen.




Rendite


Rendite
Spektakuläre Renditen haben Bundesschatzbriefe zwar nicht zu bieten, besser als beim Sparbuch kommt man aber allemal weg. Die Verzinsung steigt von Jahr zu Jahr an, wer heute Bundesschatzbriefe erwirbt, erhält dafür im ersten Jahr 3 Prozent Zinsen p.a., in sechs bzw. sieben Jahren ist eine Rendite von 4,13 Prozent (Typ A) bzw. von 4,28% (Typ B) garantiert.

Die Papiere lassen sich nach Ablauf der einjährigen Sperrfrist problemlos in neue, höher verzinste Papiere eintauschen, so dass man kein hohes Risiko eingeht, wenn man in einer Niedrigzinsphase einsteigt. Bei einem Anlagezeitraum über 20 Jahre, in dem die Zinsen jeweils in neue Schatzbriefe angelegt wurden, kam man in der Vergangenheit auf Renditen um 6,8 Prozent, bei Typ B waren es rund 7,1 Prozent.

Die aktuellen Konditionen und Renditeerwartungen von Bundesschatzbriefen kann man auf der Homepage der Bundesbank unter http://www.bundesbank.de/de/kredit/pdf/aktuell.pdf in Erfahrung bringen.




Kauf von Bundesschätzchen


Kauf von Bundesschätzchen?
Wer Bundesschatzbriefe kaufen möchte, wendet sich an eine Bank, Sparkasse oder Landeszentralbank. Bei Kauf und Verkauf von Bundesschatzbriefen fallen für den Anleger keine Kosten an, die Provision für die Kreditinstitute übernimmt der Staat. Für die Verwaltung zahlt man die Depotgebühren der jeweiligen Bank, als Alternative bietet sich die Bundesschuldenverwaltung an.

Diese deponiert Ihre Papiere vollkommen kostenlos, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie die Hausbank, da alle Aufträge schriftlich eingereicht werden müssen, und die Bearbeitung bis zu zwei Wochen dauert. Diese Einschränkungen dürften bei einer langfristigen Anlage wie Bundesschatzbriefen aber wenig ins Gewicht fallen. Auch wenn Sie ihre Papiere bei der Bundesschuldenverwaltung verwahren möchten, läuft der Antrag auf Eröffnung eines "Schuldbuchkontos" über eine Bank. Diese ist verpflichtet, Ihren Antrag kostenlos weiterzuleiten.




Sparen per Dauerauftrag


Sparen per Dauerauftrag
Wer regelmäßig kleinere Beträge sparen will, muss sich nicht mit dem mager verzinsten Sparbuch zufrieden geben, denn Bundesschatzbriefe können auch per Dauerauftrag erworben werden.

Um diese Möglichkeit zu nutzen, muss man sich an eine Filiale der Landeszentralbank oder direkt an die Bundesschuldenverwaltung (BSV) wenden. Dort wird ein Betrag vereinbart, den man regelmäßig überweist, und für den dann Bundesschatzbriefe gekauft werden. Die Häufigkeit der Überweisungen kann der Käufer dabei selbst bestimmen: ob monatlich, vierteljährlich oder auch jährlich. Dann brauchen Sie nur noch einen Dauerauftrag bei Ihrer Hausbank aufgeben, damit der Sparplan in Gang gesetzt wird. Der regelmäßige Kauf per Bankeinzug durch die BSV soll demnächst ebenfalls möglich sein. Dieser Service der Landeszentralbank und der Bundesschuldenverwaltung ist kostenlos.

Für einen Sparplan empfehlen sich wegen des Zinseszinseffektes und der höheren Zinsen im siebten Jahr Schatzbriefe vom Typ B. Bei Fälligkeit der Schatzbriefe können Sie sich das Geld auszahlen lassen oder legen es wieder in neue Schatzbriefe an. Man kann auch die Bundesschuldenverwaltung beauftragen, die fällig werdenden Schatzbriefe am Ende der Laufzeit automatisch wieder anzulegen. Auch die Auszahlung durch einen Auszahlplan in monatlichen Raten ist möglich.