Festgeld - garantiert gute Zinsen für Ihr Geld

Langfristige Geldanlagen vergleichen

Für Anleger, die sich mittelfristig gute Zinsen sichern wollen, ist eine mittel- bis langfristige Termingeldanlage genau das Richtige. Denn die Zinsen sind für die ganze Anlagedauer (30 Tage bis 1 Jahr) garantiert. Einige Banken bieten auch Laufzeiten von bis zu 10 Jahren an.

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Alternativen für langfristige Geldanlagen

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Ehevertrag - Damit Scheiden nicht wehtut

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Ratgeber

Festgeld - Geldanlage mit sicheren Zinsen und fester Laufzeit Festgeld bietet Anlegern sichere Zinsen über einen bestimmten Zeitraum. Zwischen Festgeld- und Tagesgeldkonten gibt es grundlegende Unterschiede. Während man beim Tagesgeld sehr flexibel ist, die Zinsen aber schwanken können, hat man beim Festgeld zwar konstante Zinsen, kann aber über sein Geld nicht verfügen. Die beiden Anlageformen sprechen also unterschiedliche Anlagetypen an.

Tagesgeld oder Festgeld?


Stellen Sie sich zuerst folgende Fragen: 1. Wollen Sie für einen vorher festgelegten Zeitraum auf Ihr Geld verzichten und dafür einen festen Zinssatz garantiert bekommen? 2. Oder wollen Sie die Möglichkeit haben, täglich über Ihr Geld verfügen zu können und nehmen dafür eventuelle Zinsschwankungen in Kauf? Festgeldkonto Wenn Sie die erste Frage mit "Ja" beantworten, dann empfiehlt sich in der Regel ein Termingeldkonto. Hier vereinbaren Sie mit Ihrer Bank, einen festen Betrag für eine genau definierte Laufzeit zu einem festen Zinssatz anzulegen. Erst nach dem Ablauf der vereinbarten Zeit können Sie über Ihr Geld und die erzielten Zinsen frei verfügen. In der Regel ist eine Verlängerung der Laufzeit möglich. Der Zinssatz kann dann aber wieder ein anderer sein. Beachten Sie: Das Geld liegt wirklich fest. Wollen Sie vorzeitig auf Ihr Geld zugreifen, büßen Sie in der Regel die kompletten Zinsen ein. Tagesgeldkonto Bejahen Sie dagegen die zweite Frage, dann ist ein Tagesgeldkonto für Sie die geeignete Anlageform. Sie können täglich über Ihr Vermögen (plus Zinsen) verfügen und bekommen trotzdem einen recht hohen Zinssatz für Ihr Geld geboten. Die Unterschiede in Zinssatz und Bedingungen bei Festgeld-Anlagen variieren von Anbieter zu Anbieter. Wie viel kann ich investieren und wie lange? Dazu mehr auf der nächsten Seite.


Festgeld - Mindestanlage und Laufzeit


Die Mindestanlagesumme ist der Betrag, der für die Eröffnung eines Festgeldkontos notwendig ist. Ab diesem Betrag können Sie bei der entsprechenden Bank ein Festgeldkonto eröffnen und Zinsen bekommen. Die Kontoeröffnung geschieht ganz klassisch wie bei einem Giro- oder Sparkonto entweder in der Filiale einer Bank oder online. Bei Festgeldkonten liegt die Mindestanlagesumme meist um die 5.000 Euro, bei einigen Banken kann man allerdings schon ab 2.500 Euro ein Festgeldkonto einrichten. In der Regel schreiben Anbieter einen Anlagezeitraum von mindestens 30 Tagen vor. Üblich sind auch 90 Tage (drei Monate), 180 Tage (sechs Monate), 360 Tage (ein Jahr) oder gar 60 Monate. Bei einigen Instituten können Zeiträume zwischen einem Monat und einem Jahr frei vereinbart werden. Bei einigen Banken gibt es auch einen Höchstbetrag. Damit wollen manche Anbieter sicherstellen, dass nur Privatpersonen und nicht etwa Unternehmen ein Festgeld-Konto zu den angebotenen Konditionen eröffnen. Beträge, die über den Maximalbetrag hinausgehen, werden dann nur noch gering oder überhaupt nicht verzinst. In diesem Fall lohnt es sich, die über den Maximalbetrag hinausgehende Summe woanders anzulegen. Am Ende der Laufzeit bieten die meisten Banken eine Verlängerung an. Es können allerdings dann neue Konditionen gelten, die besser oder schlechter sind. Deshalb sollte man immer rechtzeitig vor Ablauf der Laufzeit prüfen, ob sich eine Verlängerung bezahlt macht oder ob nicht ein anderes Angebot besser verzinst ist. Vorzugsweise erkundigt man sich direkt bei seiner Bank nach neuen Konditionen und handelt dann soweit möglich. Wie hoch sind die Zinsen und welche Konditionen muss ich beachten? Mehr dazu auf der folgenden Seite.


Zinsen und Konditionen beim Festgeld


Wenn Sie sich für ein Festgeldkonto entschieden haben, sollten Sie vergleichen, welche Bank Ihnen die besten Konditionen bietet. Direktbanken, bei denen eine Kontoverwaltung nur online möglich ist, haben meist die besten Angebote. Als Faustregel für die Zinshöhe gilt: Je länger der Anlagezeitraum und je höher der Anlagebetrag, desto höher der Zinssatz. Sollten die Konditionen Ihrer Hausbank also weit unter dem Durchschnitt liegen, sollten Sie den Wechsel Ihres gesparten Geldes zu einem anderen Anbieter durchaus erwägen. Viele Banken locken Kunden mit hohen Zinssätzen, die sich dann aber als gestaffelte Guthabenzinsen erweisen. Sie steigen zwar mit der Höhe des Festgeldes, jedoch wird nur auf den Betrag, der über die Zinsstaffel hinausgeht der höhere Zinssatz bezahlt. Ein Beispiel: Eine Bank bietet ab einer Geldanlage von 10.000 Euro einen Zinssatz von 4,0 Prozent. Darunter zahlt sie nur 3,5 Prozent. Wenn nun jemand 11.000 Euro anlegt, verzinst die Bank bei einem gestaffelten Zins nur die 1.000 Euro, die über die 10.000 Euro hinausgehen mit dem höheren Zinssatz. Achten Sie also bei verlockenden Angeboten darauf, dass der genannte Zins für die gesamte Geldanlage berechnet wird. Zinsschwankungen Bei Zinsschwankungen muss man zwischen einem Tagesgeldkonto und einem Festgeldkonto unterscheiden. Bei Tagesgeldkonten sind Sie als Anleger von Schwankungen des europäischen Referenzzinses (EURIBOR ) betroffen. Steigen die Marktzinsen, dann steigen auch die Zinssätze auf Ihrem Tagesgeldkonto. Im umgekehrten Fall, wenn die Zinsen fallen, ist Ihr Tagesgeldkonto aber ebenfalls sofort von den Zinssenkungen betroffen. Im Gegensatz dazu sind Sie bei einer Festgeldanlage während des vereinbarten Anlagezeitraums nicht von Zinsschwankungen betroffen, weder bei steigendem noch bei fallendem Zins. Erst wenn Ihr Festgeld fällig wird, können Sie Ihr Geld zu dem dann höheren Zinssatz neu anlegen. Wie hoch ist das Risiko im Fall einer Bankinsolvenz? Mehr dazu auf der nächsten Seite.


Festgeld - kein Risiko bei Insolvenz?


Die Anlage von Geldern auf einem Festgeldkonto ist für den Anleger fast ohne Risiko. Es gibt kein Kursrisiko, wie es beispielsweise bei Aktienanlagen besteht. Wie bei jeder anderen Sparanlageform sind die Einlagen über verschiedene Institutionen gegen eine eventuelle Insolvenz der einzelnen Kreditinstitute abgesichert: Alle Banken mit Sitz innerhalb der europäischen Union müssen die Einlagen ihrer Kunden aufgrund eines EU-Gesetzes über eine nationale Entschädigungseinrichtung absichern. In Deutschland ist dies die "Entschädigungseinrichtung deutscher Banken", die aufgrund des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes vom 1. August 1998 existiert. Diese schützt seit dem 1. Juli 2009 alle Einlagen von privaten Banken und Bausparkassen mit Sitz in Deutschland bis zu 50.000 Euro pro Person und pro Kreditinstitut. Ab dem 31. Dezember 2010 beträgt die Sicherungsgrenze 100.000 Euro. Ähnliche Institutionen gibt es auch in den restlichen Staaten der EU. Der maximale Entschädigungsbetrag ist in den einzelnen Ländern allerdings unterschiedlich hoch und richtet sich nach den jeweiligen nationalen Vorgaben. Hat beispielsweise eine Bank ihren Sitz in Frankreich, dann sind die Einlagen ihrer Kunden bis 70.000 Euro pro Anleger geschützt. Und das auch dann, wenn diese Bank ihre Dienste in Deutschland anbietet. Sie können auf der Homepage des Bundesverbandes Deutscher Banken die maximale Entschädigungssumme je Bankkunde entnehmen. Beachten Sie: Die Sicherungseinrichtungen dürfen pro Bank und Kunde nur eine Entschädigung zahlen, also auch dann, wenn mehrere Konten bei ein und derselben Bank unterhalten werden. Auch außerhalb der Europäischen Union bestehen in einigen Ländern wie beispielsweise der Schweiz, den USA oder Japan ähnliche Regelungen. Wie sicher ist mein Geld auf einem Tagesgeldkonto? Mehr dazu auf der nächsten Seite.


Wie sicher ist mein Geld auf einem Festgeldkonto?


Neben diesen gesetzlichen Vorgaben gibt es in Deutschland den Einlagensicherungsfonds der privaten Banken". Für fast alle Anleger bedeutet dieses Einlagensicherungskonzept praktisch die volle Sicherung sämtlicher Guthaben bei den privaten Banken. Durch den Einlagensicherungsfonds sind die Guthaben jedes einzelnen Bankkunden bei den angeschlossenen privaten Banken bis zur Höhe von 30 Prozent des maßgeblich haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert. Selbst bei einer kleinen Bank mit einem Eigenkapital von 10 Millionen Euro werden also bereits Beträge bis zirka 3 Millionen Euro pro Anleger voll geschützt. Die Höhe der Einlagensicherung je Bank können Sie beim Bundesverband Deutscher Banken erfragen. Die Sparkassen, die nicht zu den privaten Banken zählen, haben ebenso wie die Genossenschaftsbanken ihre eigenen Sicherungseinrichtungen. Im Sparkassenbereich ist dies der so genannte Stützungsfond und auf der Ebene der Genossenschaftsbanken der Garantiefonds. Was ist die Abgeltungssteuer? Grundsätzlich müssen Erträge aus Kapitalvermögen versteuert werden. Seit dem 1. Januar 2009 gilt die Abgeltungssteuer: Wird der Sparerpauschbetrag von 801 Euro jährlich überschritten, ist eine Besteuerung von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer fällig. Die anfallende Steuer wird von der kontoführenden Bank einbehalten und an das zuständige Finanzamt übermittelt, wenn die Anlagesumme über dem Freibetrag liegt oder der Sparer keinen Freistellungsauftrag gestellt hat. Wie verwalte ich mein Tagesgeld? Mehr Infos auf der nächsten Seite.


Praxis: Festgeld-Konto einrichten und verwalten


Die Einrichtung und die Kontoführung von Festgeldkonten ist in der Regel gebührenfrei und unproblematisch. Wenn Sie bei der Bank Ihrer Wahl bereits über ein Girokonto verfügen, reicht normalerweise ein Anruf, um ein Festgeldkonto zu eröffnen. Sie benötigen für die Eröffnung lediglich einen gültigen Personalausweis für die Feststellung Ihrer Identität. Das gilt auch dann, wenn Sie ein Konto bei einer Online-Bank eröffnen, in diesem Fall erfolgt die Feststellung Ihrer Identität meist über das Postident-Verfahren bei einer Postfiliale in ihrer Nähe. Dabei prüft ein Post-Mitarbeiter am Schalter Ihren Personalausweis und leitet Ihre Antragsunterlagen mit einer Bestätigung an die Bank weiter. Da allerdings beide Kontenarten nur als Anlagekonten geführt werden, können Überweisungen in der Regel nur auf ein vorher bestimmtes Referenzkonto durchgeführt werden. Das ist meistens Ihr Girokonto. Achten Sie bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer Bank darauf, dass das Referenzkonto möglichst günstig, am besten kostenlos ist.