Test Riester

Private Rentenversicherung

Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, seinen Beschäftigten die Möglichkeit zu geben, einen Teil ihres Lohns oder Gehalts in eine betriebliche Altersvorsorge zu investieren.

Die Direktversicherung ist die am häufigsten gewählte Form der Entgeltumwandlung.

Bezugsberechtigt für die Leistungen sind der Arbeitnehmer bzw. seine Hinterbliebenen. Direktversicherungen gelten als Schonvermögen und sind somit Hartz IV sicher.

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News

Altersvorsorge statt Armut - damit die Rente reicht

Keine Angst vor Altersarmut Die Diskussion um die aktuelle Erhöhung der Renten zeigt deutlich, dass sich immer mehr Menschen vor Armut im Alter fürchten. Viele Versicherungen und Finanzdienstleister schüren diese Angst und drängen Kunden zum Kauf von unsinnigen Policen und Geldanlagen. Dabei gilt jetzt mehr denn je: Nicht in Panik verfallen, sondern unnötige Kosten einsparen und damit seine Rente aufbessern. Auch die Generation der "Best Ager" ab 50 Jahren kann günstig vorsorgen. mehr...

So retten Auszubildende ihr Kindergeld

Anspruch auf Kindergeld besteht grundsätzlich für Kinder, die noch nicht volljährig sind. Darüber hinaus kann das Kindergeld aber auch bis zum 25. Lebensjahr ausgezahlt werden, wenn sich das Kind in der Ausbildung befindet. Für volljährige Kinder gilt der Anspruch jedoch nur, wenn sie kein Einkommen über dem Grenzbetrag beziehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie in einem solchen Fall Ihr Kindergeld retten können. mehr...

Bundestagswahl 2009: Was versprechen die Parteien in der Sozialpolitik?

Bundestagswahl 2009: Was versprechen die Parteien in der Sozialpolitik?Pünktlich zur Bundestagswahl am 27. September 2009 diskutieren die Politiker der verschiedenen Parteien über das künftige Regierungsprogramm. Dazu hat jede Partei ihr eigenes Programm erstellt, das möglichst zum Regierungsprogramm werden soll. Die Thematik Sozialpolitik umfasst dabei Arbeit, Rente, Bildung, und Gesundheit. forium.de hat die wichtigsten Programmpunkte der Parteien CDU, SPD, FDP, Linkspartei und Bündnis 90/Die Grünen zusammengefasst. mehr...

News

Mit Bausparen und Wohn-Riester schneller zum Eigenheim(2008-07-15 10:42:16)

Mit Bausparen und Wohn-Riester schneller zum Eigenheim Die Eigenheim-Rente, auch unter dem Namen Wohn-Riester bekannt, ist beschlossene Sache. So kann rückwirkend zum 1. Januar 2008 der Bau oder Kauf einer selbst genutzten Immobilie gefördert werden. Für Bausparverträge hingegen, die mit der Wohnungsbauprämie gefördert werden, soll es ab 2009 eine Zweckbindung geben. Was diese Änderungen konkret für das Bausparen bedeuten, erfahren Sie im folgenden Text.

Bausparen noch in diesem Jahr kann sich lohnen


(mov) Schon wieder eine Mieterhöhung oder Ärger mit den Nachbarn? Wer träumt da nicht von den eigenen vier Wänden? Mit einem Bausparvertrag kann man dem Traum von der eigenen Immobilie schon ein Stückchen näher kommen. Bausparverträge werden in der Regel für die Finanzierung von Wohneigentum (Hausbau, Wohnungskauf usw.) genutzt. Die vertraglich festgelegte Bausparsumme wird bis zu einem bestimmten Prozentsatz angespart, meist zu 40 bis 50 Prozent. Den Rest der Summe erhalten Sparer in Form eines Darlehens . Im Vergleich zu anderen Anlageformen ist der Zinssatz beim Bausparen zwar recht niedrig, im Gegenzug wird der aufgenommene Kredit aber auch sehr günstig verzinst. Noch müssen Sparer ihr Bausparguthaben einschließlich Wohnungsbauprämie nicht unbedingt für den Erwerb, Bau oder die Renovierung einer Immobilie verwenden. Nach Ablauf einer siebenjährigen Sperrfrist kann das angesparte Guthaben auch für andere Zwecke, beispielsweise eine Reise oder den Kauf eines Autos, genutzt werden. Doch mit der Gesetzesänderung zum 1. Januar 2009 soll dieser freie Verwendungszweck entfallen. Das bedeutet für alle Bausparverträge, die nach dem 31. Dezember 2008 abgeschlossen werden, dass die Wohnungsbauprämie nur noch gezahlt wird, wenn das Guthaben tatsächlich für den Bau, Kauf oder die Modernisierung einer Immobilie (z.B. eine neue Einbauküche) eingesetzt wird. Alle bestehenden Bausparverträge und solche, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, können auch weiterhin flexibel verwendet werden. Kein Wunder, dass die Banken und Bausparkassen derzeit verstärkt für das Bausparen werben. Wer also nach einer soliden Anlageform sucht und das angesparte Kapital voraussichtlich nicht für den Bau oder Kauf einer Wohnung nutzen will, der sollte darüber nachdenken, noch in diesem Jahr einen Vertrag abzuschließen. Nur so kann man nach sieben Jahren weiterhin frei über das Sparguthaben verfügen und sichert sich zudem noch die Wohnungsbauprämie. Diejenigen, die von den eigenen vier Wänden träumen, sollten aber die ersten Wohn-Riester-Verträge abwarten. Ausführlichere Informationen hierzu bekommen Sie auf den folgenden Seiten dieses Textes. Ob Sie Anspruch auf die Wohnungsbauprämie haben, erfahren Sie auf der nächsten Seite.


Wer bekommt die Wohnungsbauprämie?


Die Wohnungsbauprämie ist ein wichtiger Bestandteil der Wohnungsbauförderung. Mit der Zahlung dieser Prämie unterstützt der Staat das Bausparen. Wer jährlich mindestens 50 Euro bis maximal 512 Euro (beziehungsweise 1.024 Euro bei Ehepaaren) in seinen Bausparvertrag einzahlt, wird mit 8,8 Prozent auf die eingehenden Beiträge honoriert. Neben Guthabenzinsen erhalten Alleinstehende damit bis zu 45,06 Euro und Verheiratete bis zu 90,11 Euro als jährliche Prämie. Es gibt allerdings Einkommensgrenzen. Um in den Genuss der Prämie zu kommen, darf das zu versteuernde Jahreseinkommen 25.600 Euro bei Singles und 51.200 Euro bei Ehepaaren nicht überschreiten. Prämienberechtigt ist jeder ab 16 Jahren. Auch Rentner können die Wohnungsbauprämie beantragen. In diesem Förderrechner können Sie Ihren Anspruch ermitteln. Nach einer Sperrfrist von sieben Jahren können Bausparer, die bis zum 31. Dezember 2008 einen Vertrag abschließen, frei über ihr Guthaben verfügen. Vorher darf das Geld nur in den Wohnungsbau investiert werden. Sonst gehen die Prämien verloren. Junge Bausparer unter 25 Jahren müssen sich hingegen auch zukünftig über die freie Verfügbarkeit ihres Guthabens keine Sorgen machen: Für sie wird es auch bei Abschluss eines Bausparvertrags nach dem 31. Dezember 2008 keine zweckgebundene Verwendung für Kauf, Bau oder Renovierung geben. Alle anderen, die ab 2009 einen Vertrag abschließen, können das Ersparte nach der Siebenjahresfrist nur wohnwirtschaftlich nutzen. "Klassischer" Bausparvertrag oder Wohn-Riester? Mehr dazu lesen Sie auf der nächsten Seite.


Zertifizierte Angebote zu Wohn-Riester ab November


Auch wenn es sich lohnen kann, sich noch schnell die Wohnungsbauprämie ohne Zweckbindung zu sichern, sollte man nicht voreilig handeln. Zumindest dann nicht, wenn man Wohneigentümer werden möchte. Denn die ersten Riester-Bausparvertragsangebote sind erst für November 2008 vorgesehen. Vorher werden keine Wohn-Riester-Verträge zustande kommen, da die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht alle potentiellen Riester-Produkte zunächst prüfen und zertifizieren muss. Doch auch dann bleibt immer noch Zeit, sich für einen Wohn-Riester- oder einen "klassischen" Bausparvertrag zu entscheiden. Ein bereits laufender Bausparvertrag kann nicht nachträglich in einen Riester-Bausparvertrag umgewandelt werden. Durch die Wohn-Riester-Förderung sollen Sparer in Wohneigentum investieren, um dadurch im Alter mietfrei wohnen zu können. Staatlich gefördert werden jedoch nur selbst genutzte Immobilien. Wer sein Haus vermietet, oder eine Wohnung im Ausland hat, kann keine Riester-Förderung bekommen. Andererseits kann jeder, der bereits einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, das bisher angesparte Guthaben auf einen zertifizierten Bausparvertrag übertragen. Bis Ende 2009 gibt es allerdings folgende Einschränkung: Es müssen mindestens 10.000 Euro in den Riester-Vertrag eingezahlt worden sein, um das Geld für den Kauf eines Eigenheims nutzen zu können. Ob Wohn-Riester für Sie eine geeignete Form der Altersvorsorge ist, lesen Sie auf der nächsten Seite.


Für wen lohnt sich Wohn-Riester?


Die staatlich geförderte Altersvorsorge ist auf gutem Weg. Schon jetzt sparen hierzulande mehr als elf Millionen Menschen per Riester-Vertrag für die Zusatzrente. Durch die Einführung der Eigenheim-Rente wird das Modell Riester weiteren Auftrieb erhalten. Die Riester-Förderung bekommen alle, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Wenn bei Ehepaaren nur ein Partner zum förderfähigen Personenkreis gehört, können beide einen Riester-Vertrag abschließen. Mehr zum Kreis der Förderberechtigten lesen Sie in diesem Text . So werden auch beim Wohn-Riester die Zulagen vom Staat und die Eigenbeiträge genutzt, um ein Haus zu bauen, eine Wohnung zu kaufen oder ein Wohnobjekt zu entschulden. Vorausgesetzt, es handelt sich um eine selbst genutzte Immobilie. Hintergrund des Wohn-Riester-Modells ist, dass Wohneigentum als Altersvorsorge genauso gefördert werden soll wie andere Arten der privaten Altersvorsorge. Die Zulage, die der Staat dem Riester-Sparer dazugibt, beträgt derzeit für Erwachsene 154 Euro pro Jahr. Für jedes vor 2008 geborene Kind kommen noch einmal jährlich 185 Euro hinzu. Bei Kindern, die ab 2008 geboren werden, steigt die Zulage auf bis zu 300 Euro. Hierzu muss der Sparer einen Mindesteigenbeitrag von vier Prozent seines beitragspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag einzahlen. Ansonsten bekommt er die Zulage nur anteilig. Berufseinsteiger bis zum Alter von 25 Jahren bekommen vom Staat zusätzlich einen einmaligen Bonus von 200 Euro bei Abschluss eines Riester-Vertrags. In diesen Mindesteigenbeitrag werden allerdings die Zulagen gleich mit eingerechnet, sodass man effektiv weniger als die vier Prozent einzahlen muss, um die volle Förderung zu erhalten. Wie die Besteuerung bei Wohn-Riester funktioniert, lesen Sie auf der nächsten Seite.


Besteuerung von Wohn-Riester


Wie bei allen anderen Riester-Anlageformen gilt, dass die eingezahlten Beträge und Fördergelder inklusive Zinsen in der Ansparphase steuerfrei sind. Dafür müssen die ausgezahlten Leistungen ab dem Renteneintritt als Einkommen mit dem individuellen Steuersatz besteuert werden. Man spricht hier von nachgelagerter Besteuerung. Da man ein Wohneigentum jedoch nicht wie eine Rente besteuern kann, wird für jeden Riester-Sparer ein fiktives Wohnförderkonto geführt, auf dem die geförderten Beträge und Zulagen einschließlich Verzinsung erfasst werden. Die geförderten Beiträge werden mit zwei Prozent jährlich verzinst. Aus diesem "Guthaben", das tatsächlich gar nicht existiert, wird dann die Steuerschuld des Wohn-Riester-Sparers ermittelt. Beim Renteneintritt kann man wählen, ob man den Betrag auf einen Schlag oder über die folgenden 23 Jahre zahlen will. Wer sofort zahlt, erhält einen Rabatt von 30 Prozent. Der Rest muss mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Auch für die, die bereits in einen Riestervertrag investieren, kann sich das neue Wohn-Riester lohnen: Sparer können den kompletten Betrag oder bis zu 75 Prozent aus einem bestehenden Riester-Vertrag entnehmen, um ein Haus oder eine Wohnung zu finanzieren oder zu entschulden. Bisher konnte der Riester-Sparer zwischen 10.000 und 50.000 Euro zinslos und unversteuert aus einem Vertrag entnehmen. Er musste allerdings innerhalb von zwei Jahren mit der Rückzahlung beginnen, zum Renteneintritt musste das Sparkonto wieder ausgeglichen sein. Diese Rückzahlung ist künftig nicht mehr nötig. Positiv ist außerdem, dass die Riester-Verträge nicht der ab 1. Januar geltenden Abgeltungssteuer unterliegen. Schwierig kann beim Wohn-Riester zum Beispiel die Bindung an eine selbst genutzte Immobilie werden. Denn man kann nicht jederzeit aus dem Wohn-Riester-Modell aussteigen. Will man die Immobilie frühzeitig wieder verkaufen oder vermieten, muss die Fördersumme in ein neues Eigenheim fließen. Sonst muss man die Zulagen zurückzahlen. Hier finden Sie viele weitere Informationen zum Thema Riester-Rente. Meinungen zu Wohn-Riester sowie eine aktuelle Umfrage zum Bausparen finden Sie in forium Experten , dem Forum für Steuern, Versicherungen und Finanzen.